BR 71

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    • Seit dem 19.03.21 habe ich wieder Internet.
      Nach wochenlangen Überlegungen habe ich mich endlich durchgerungen und wage es, die BR 71 (von Albrecht netterweise für mich auf 1:45 skaliert) als meinen ersten Baubericht in diesem arbeitswütigen und äußerst hochklassigen Forum zu veröffentlichen.
      Natürlich hoffe ich, daß ich das Modell je fertig bekomme (bin schon fast 81 Jahre alt), denn all meine bisherigen, traurigen 6 Versuche, die BR 71 vorzeigbar zu gestalten, landeten wegen extrem scheußlichen Aussehens im Müll.

      Ich fange etwas anders an, als die Experten in diesem Forum, nämlich mit den jeweils beiden Treib- und Kuppelrädern sowie den 4 Laufrädern.

      Und die baue ich, ein klein wenig abgewandelt, nach der "Gunnar-Dannehl-Methode".

      • Ausgeschnittenen Spurkranz aus ca. 0,7 mm Graupappe auf Rückseite des kopierten Rades kleben, (Räume zwischen den Speichen ausgeschnitten)
      • Ring, ca. 3 mm hoch, in Spurkranz einkleben
      • "Radnabenkonstruktion", ca. 3 mm hoch, auf das Rad kleben
      • Einpassen der Speichen aus ca. 0,6 mm dicker Finnpappe, ca. 3 mm hoch
      • "Lauffläche", ca. 2 mm breit, gut formen und auf Spurkranz kleben
      • Rad-Vorderseite drauf und fertig
      Über 3 (drei) Stunden habe ich allerdings für den Bau des ersten, halbwegs vorzeigbaren Rades benötigt. Dabei stieß ich recht schnell an die Grenzen meiner sowieso sehr dürftigen Kartonmodellbaukenntnisse. Aber mit sehr viel Wohlwollen meinerseits, reicht mir das bisherige/jetzige Ergebnis.






      Die Speichen aus ca. 0,7er Finnpappe eingepaßt, "Laufrad" geformt.Dann der "Deckel" drauf.

      All das sah aus der Ferne betrachtet nicht so schlecht aus.



      Mal sehen, wie es weitergeht, ob ich das mit dem Einfügen von Bildern richtig gemacht habe, usw.

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • Oh, es freut mich, daß es einigen gefällt.
      Aber weiter geht es.

      Da es nicht viel am Rahmen zu sehen gibt, hier nur die Rückseite.



      Nichts Weltbewegendes, aber trotzdem.

      Die nächsten zu verarbeitenden und einzubauenden Teile

      werden in die Mointagehalle transportiert, zusammen geklebt.

      und lose auf die Vorrichtungen gesetzt.


      Vor lauter Glückseligkeit vergaß ich Aufnahmen des Fahrerhäuschens, oder wie man das nennt, zu machen.
      Aber ich bemühte mich, die Fenster sauber auszustechen und zu "verglasen".
      Sieht für meine alten, trüben Augen ganz gut aus...

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      ich wünsche Dir für den Bau 1.) viel Erfolg und 2.) vor allem viel Bauvergnügen! Letzteres halte ich für besonders wichtig, dann landet man auch bei Punkt 1. Du hast alleine schon für Deine Hartnäckigkeit, noch einen weiteren Bauversuch zu wagen, Anerkennung verdient. ja 2

      Die dreidimensionale Ausführung der Räder macht sicher die meiste Mühe. Von daher war es eine gute Idee, die zuerst zu fertigen. Aber die Plackerei hat sich doch gelohhnt!

      Ich wünsche Dir weiterhin frohes Bauen in der Lokschlosserei. arbeit2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Guten Tag und vielen Dank für die "Likes".
      Das baut auf.

      Weiter geht`s. Heute habe ich mich der Wasserkästen und Dome gewidmet. .





      Es ärgerte mich immer wieder, weil die Oberteile der Dome in den Dom fielen.

      Daher klebte ich die Dinger etwas versetzt auf, bis ich mich an die Lehrwerkstatt Fried Krupp in Essen erinnerte.
      Nun wurden in der Lehrwerkstatt Fried. Krupp Winkel angefertigt, die das Herienfallen ind den Dom verhinderten.
      Vielen Dank an die Jungs...



      Vor lauter Bestaunen wieder vergessen dieses tolle Ergebnis der Vollendung der Dome photografisch festzuhalten.
      Sieht jetzt so aus, schon mit Ventil am Sandstreuer, Sicherheitsventilen und Armatur auf Blatt 10, (weiß nicht wie das Ding sonst heißt).






      Demnächst geht es ans Bremsengeschleuder. Da graust es mich etwas, weil ich wegen der "dicken" Räder etwas unsicher bin, wie das wirken wird.

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang!

      Du hast sicher nicht angenommen, daß diese Baustelle ohne mich als Beobachter geht? zwinker2

      Das alles sieht schon richtig schön nach Lok aus, einfach so weiter machen! Die Räder hast Du sehr gut hinbekommen, die Speichen sehen sehr gut aus.
      Du hast auch die Erfahrung gemacht, daß Dome etwas vertrackt sind, aber auch das hast Du gut gelöst, sieht echt gut aus.
      Ich kann Dir aber versichern, die Dome im Modell zu entwerfen ist auch nicht einfacher... denk1

      Mach weiter so, ich freue mich schon das Endergebnis sehen zu können.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Wolfgang,

      ich she, dass Du das mit den Bildern hinbekommen hast. Dann war mein Schgreiben ja erfolggekrönt!

      Was Deinen Bau bisher betrifft, gefällt mir das Ganze recht gut. Vor allen Dingen sind die Räder schön geworden. Allerdings sind Eisenbahnen nicht meine erste Wahl. Mein sind Historische Segelschiffe.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Fritz,

      schlimm, ich habe mich noch gar nicht für Deinen Ratschlag bedankt, das wird hiermit nachgeholt.
      Vielen Dank.
      Ich habe, neben der BR 71, die Pinta von Shipyard angefangen.
      Im Augenblick ist sie aber nach hinten gerutscht.
      Wird irgendwann wieder begonnen.
      Über Deine Papegojan staune ich nur.
      Ich habe sie auch, denke aber, daß ich sie in meinem jetzigen Leben nicht mehr bauen kann.

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • Guten Abend Gunnar,

      es wäre eine Schande, wenn man nach Deiner excellenten Beschreibung nicht halbwegs runde Räder hinbekommen hätte.
      Trotzdem war es für mich am Anfang ein Drama und so richtig 100%ig sind die, trotz größten Willens, nicht geworden

      Vielen Dank für das Lob, obwohl, also einige Dinge hätte ich schon besser machen müssen.
      Aber in der Zwischenzeit nehme ich alles nicht mehr so ernst und so finde ich mich mit den Unzulänglichkeiten ab.

      Mir graut jetzt etwas vor den Bremsen.
      Dazu muß ich aber erst einmal die Räder komplettieren.
      Die Gegengewichte müssen noch gemalt, die Lager/Achsen verdoppelt und dann die Räder montiert werden.
      Na ja, dann noch die vielen, kleinen Restarbeiten.

      Einen "Käufer" für die Lok habe ich aber schon: Meine liebe Ehefrau.

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • So, es geht weiter mit dem Baufortschritt.

      Die runden Plättchen wurden, immer 3 Stück aus 0.6 mm Finnpappe, zusammengeklebt. Ich hatte kein anderes Material, welches die nötige Dicke hatte.
      Die Bremsen selbst wurden nachgearbeitet, die Abstandshalter angeklebt und die Bremse mit Waage verstärkt..

      Und so sahen die Teile dann angemalt und zusammengeklebt aus.

      Und so am Objekt.




      Beste Grüße

      Wolfgang
    • Ja,Andy, werde ich machen, vielen Dank für die nette Aufforderung.
      Oh, Hagen von Tronje hat sich eingeklingt.
      Vielen Dank für den Mutmacher.
      Meine Güte, was habe ich für eine tolle Gemeinde.

      Und es geht auch heute los.
      War allerdings für mich ein hartes Stück Arbeit.
      Ihr Koryphäen macht das sicherlich alles aus dem Handgelenk.

      Hier also die werdenden Dampfzylinder und wie sie jetzt aussehen.




      Dann ging es an die beiden zu vervollständigenden Gebilde und das war für mich heute, nach 6 Stunden, ein Kraftakt.

      Dieses kleine Gedöns forderte mich wirklich.


      Das sollte also alles auf die Dampfzylinder.


      Wie gehabt, mit meinen Winkeln


      Kommen die Endplatten auf das Gehäuse





      Provisorisch wurden nun die Teile in etwa zusammengefügt, also Kreuzkopf und Lenkerstange sowie Kolbenstange.zusammen mit den schon vorher erstellten Teilen sah es dann so aus


      Ein paar Teile liegen da noch rum, aber die werden morgen verbaut, wie auch die


      Backbordseite des Dampfzylindergeschleuders.


      Sieht alles nicht nach viel aus, war für mich, wie schon erwähnt, aber ein hartes Stück Arbeit, welche mir tatsächlich auch noch Freude bereitet hat.


      Beste Grüße

      Wolfgang
    • Vielen Dank für die aufmunternden Worte. Brauchte ich heute wirklich.
      Das letzte Bild war ja nicht gerade aussagekräftig, daher hier das heutige Ergebnis.

      Die Dampfzylinder mit Kreuzkopf, Voreilhebel, Lenkerstange warten nun auf den

      Einbau.

      Zunächst die Steuerbordseite,

      dann die Backbordseite.

      Es wird also so langsam, obwohl ich bermerkt habe, daß meine Augen auch nicht mehr das sind, was sie mal waren.
      Dieser Kleinkarm und die wegfliegenden Kleinteile, natürlich unauffindbar, nerven mich doch sehr.
      Vor allem, wenn ich ob solch eines Fizzelkleinteils eine komplette Seite neu ausdrucken muß.
      Ich rede mir ein: passiert den Experten bestimmt auch, ab und zu, und tröste mich somit..

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • attaku wrote:

      Dieser Kleinkarm und die wegfliegenden Kleinteile, natürlich unauffindbar, nerven mich doch sehr.
      Tja, Wolfgang, wer von uns kennt das nicht? Selbst auf Fliesenboden, auf dem ich im Eßzimmer baue, verschwinden manche Teile, als ob sie in einem 4 cm tiefen Teppichflor versinken würden.... denk1

      Dass Triebwerk ist gelungen! beifall 1

      Servus
      hvt
      Macht's gut und bleibt gesund!
    • Vielen Dank für das Lob, aber wenn man ganz genau hinsieht, ist es nicht so berauschend.

      hvt, verbirgt sich dahinter ein richtiger Vorname?

      Ja diese Kleinteile.
      Vielleicht liegt es doch an den ebenfalls älter werdenden Augen.
      Dennoch, ärgerlich ist es und ich kämpfe weiter.

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • attaku wrote:

      hvt, verbirgt sich dahinter ein richtiger Vorname?
      Nein, mein richtiger Vorname orientiert sich eher an dem ersten Großen Kaiser.... grins 2 - ansonsten ist das nur die Abkürzung meines Nicks "Hagen von Tronje" (den man aber durchaus als Vorbild für meinen Charakter nehmen kann cool2 - ich bin eben zu faul, das immer auszuschreiben... grins 2 ).
      Aber als jemand, der mit dem C 64 und dem IBM Personal Computer (derjenige mit den beiden 5 1/4-Zoll-Diskettenlaufwerken) in die EDV-Welt hineingewachsen ist und viele Jahre mit dem IT-Schmarrn zu tun hatte, bleibt es einer meiner Grundsätze, möglichst wenig direkt nachvollziehbare Spuren in den Weiten der IT zu hinterlassen (deshalb mein Avatar und auch mein Nick). Das einzige, was jemand von mir jemals im Netz finden würde, wären Bild und Name über die alte Internetpräsenz meines ehemaligen Arbeitgeber.... lala1

      Also was die Lok betrifft - für meine Augen sieht das passend aus, wobei die natürlich auch nicht mehr die 120 % Sehfähigkeit hatten, die mir mal bei der Augenuntersuchung beim Bund bestätigt worden war (wäre damals als Jagdflieger wohl gut geeignet gewesen... grins 2 ).

      Servus
      hvt
      Macht's gut und bleibt gesund!
    • Guten Nachmittag Wolfgang,

      mir gefällt deine BR 71 sehr gut daumen1 . Ich selber verfeinere meine Pirllinge auch nur minimal, aber ausgeschnittene Räder sind auf jeden Fall ein muss. Auf diesem Weg holt man finde ich gerade bei den Dampfloks einiges raus.

      Über die Kanten gehe ich in der Regel mit einem schwarzen Stift oder Bleistift nochmal vorsichtig drüber. Auch wenn man es nicht meint, aber Kantenfärben kann viele kleinere Baufehler retuschieren. Insgesamt bekommt man dann ein runderes Bild des ganzen Modells.

      Viel Erfolg bei dem weitern Bau, so wie es für mich aussieht hast du die entscheidende Phase überstanden und wirst auf jeden Fall ein Endergebnis haben.

      Gruß
      Justus


      PS: Ich glaube das Problem das Modelle aus der Entfernung besser aussehen haben die meisten happy1 .
    • Guten Morgen Justus,

      vielen Dank für den Mutmacher.

      Ja, das Erfolgserlebnis und Endergebnis nähert sich nun doch.
      Ich weiß bald nicht mehr, wo ich das gute Stück anfassen soll, um es zu drehen und zu bekleben, ohne etwas zu zerdrücken oder abzubrechen, was mir schon ein paar Mal passierte.
      Nahezu herzergreifende Szenen spielten sich gestern bei mir ab, als das kleine Dampfventil (am Dampfdom) entschwand.
      Meine alten Augen scheinen aber doch nicht so schlecht zu sein, denn ich fand das 3 x 2 x 1 mm große Stück, mit dem gelben Handrad, tatsächlich auf dem Fußboden wieder.

      Ich staune auch über Albrechts Vorstellungskraft (oder überhaupt über die Kartonmodellbaukonstrukteure), daß das alles so paßt, wie er (sie) sich das vorstellte(n).

      Mal sehen, wie weit ich heute komme.

      Gruß Wolfgang
    • Es geht weiter, aber nicht fertig.
      Zunächst die Vollendung der Heusinger-Steuerung , beide Seiten.



      Dann die Leitern und Trittbretthilfen, weiß nicht, wie man die Sachen richtig benennt.



      Aber ich war heute ja nicht untätig.
      Es ging an die Luftpumpe und die schnuckelige Glocke.
      Bei der Luftpumpe wurde Nieder- und Hochdruckzylinder aus Finnpappe "konstruiert".



      Na ja, die nächsten Luftpumpen bestelle ich bei einer renomierten Firma...
      Aber der Versuch war ja auch ganz nett.

      Und zum Schluß, für heute, inkl. Glocke sowie eine "Totale".
      Ich jedenfalls, bin so langsam zufrieden.

      .


      Beste Grüße
      Wolfgang






      .
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    • Vielen Dank für die Likes.
      Heute das Finale.

      Hat mich doch alles sehr gefordert und so richtig zufrieden bin ich nicht.
      Aber man kann nicht alles haben.
      Die Leitern hinten habe ich nach 4 Versuchen, jedes Mal neu kopieren, aufgegeben.
      Meiner Frau gefällt es aber und so ist es auch gut.

      Hier die letzten Bilder.



      Ich weiß, ich hätte die weißen Ränder schwärzen sollen, aber diesmal lasse ich es so.

      Die Leitern, Entschuldigung.

      Dafür habe ich Kohle im Tender.



      Das war es.
      Erst einmal werde ich mich in den nächsten Tagen anderen Dingen widmen.
      Aber es wird weiter gebaut.

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      herzlichen Glückwunsch zur Vollendung Deiner ersten Pirling-Lok! daumen1
      Was man beim nächsten Modell verbessern könnte, hast Du ja schon benannt. Und ich hoffe sehr, es folgen noch weitere Modelle von Albrecht.
      Das Wichtigste aber ist doch der Spaß beim Bauen, ohne Druck, und die Zufriedenheit, etwas vollendet zu haben. Wenn es Deiner Frau auch noch gefällt, was willst Du mehr. zwinker2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Vielen Dank für die netten Glückwünsche und Likes zu meinem Erstlingswerk.
      Noch bin ich nicht der Kartonwerker, der verkündet, es hätte ihm sehr viel Spaß gemacht.
      Wenn man das "sehr viel" wegnimmt und den "Spaß" noch etwas reduziert, kommt es aber in etwa hin.
      Mal sehen, was demnächst aus der T13 wird.

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • hvt, auch Du hast einen alternden Skinhead mit Deinen Worten glücklich gemacht.
      Vielen Dank.
      Ja, ich glaube auch langsam, daß sie mir ganz gut gelungen ist.

      Die nächste Lok soll die T13 von Albrecht werden.
      Da ich die Räder wieder 3-dimensional bauen werde, muß ich die weißen Flecken für die vorgesehenen Räder am Grundgerüst entfernen.
      Mal sehen, ob mir das und der Bau überhaupt gelingt.

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • Ich möchte mich bei allen Freunden des Kartonmodellbaus für die "Likes" (haben wir dafür keinen deutschen Ausdruck?) bedanken.
      Es erfreut mich sehr, daß meine (manchmal wirklich nervige) Arbeit gesehen und belohnt wird.

      Das nächste Projekt ist in der Planung, wie schon angedeutet, die T13 (BR 92) von Albrecht.

      Beste Grüße
      Wolfgang