Fracht- und Passagierdampfer Albatros - HMV Verlag

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    • Wunderschönen Guten Morgen zusammen!

      Erstmal danke an Ralf für den Link, das hat viele meiner Fragen beantwortet!!! @Günter Plath hat hier ein wirklich wunderschönes Modell gebaut. Traurig gestimmt haben mich nur die Fotos am Schluss von der völlig verwahrlosten Albatros. Da blutet einem wirklich das Herz. Gibt es denn wirklich niemanden, der sich diesem historischen Schiff annimmt?

      Aber zurück zum Baubericht.
      Am Wochenende war entspannen angesagt, das richtige Kuschelwetter für zuhause. Und natürlich zum Modellbau.
      Ich habe mich an die Masten gewagt. Fritz Technik funktioniert hervorragend - alle mir fehlt die Übung obwohl ich an Restkarton herumprobiert habe.
      Die Masten sind nun fertig. Zur Verstärkung habe ich eine alte Stahlsaite einer Gitarre eingelegt, funktioniert sehr gut. Leider sind mir die Masten etwas dick geworden. Aber ich verbuche das mal in der Kategorie Anfängerfehler.

      Die ganzen Kleinteile gingen sehr gut von der Hand - waren ja auch fast alles vorgefertigte Lasercut-Teile.






      Jetzt fehlen mir noch die Positionslichter, das Sonnenverdeck und die Anker. Ah ja, zum Thema Anker: weiß jemand zufällig wie die Anker zusammengebaut gehören? In der Anleitung hab ich irgendwie nix gefunden und auch die Fotos von Günther Plath geben diesbezüglich nicht viel her. Die Teile 73a kann ich mir ja noch zusammen reimen, aber 73b? Und wie wird das Ding dann am Deck richtig positioniert?

    • Hallo Alexander,
      der Bau ist sehr schön geworden. Für die Masten kann ich Dir die Anschaffung von Federstahldraht empfehlen. Ich habe ihn in den Stärken 0,3, 0,5 und 0,8 mm. Damit bin ich bislang noch überall zurechtgekommen.
      Was die Anker anbelangt. Du musst am Ende des Ankerstocks ein kleines Loch stanzen und dort das Teil 73b hindurchführen. Das ist bei der Größe des Modells sicher herausfordernd. Sind die Anker nicht im LC-Satz enthalten?
      Du kannst aber auch etwas schummeln indem Du das Teil 73b mittig teilst und die beiden Hälften jeweils links und rechts des Ankerschaftes anklebst mafia1 .
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wir leben in einer Welt worin ein Narr viele Narren, aber ein weiser Mann nur wenige Weise macht.
      (Georg Christoph Lichtenberg)
    • Moin Alex,
      Dein Werk sieht doch schon sehr schön aus!
      Teil 73b steht senkrecht zum Hauptteil 73. Soll vielleicht durch die Öse geführt werden (?).
      Bevor ich korrigiert werde, folgende Beobachtungen stammen aus Büchern über die Flensburger Fördeschiffahrt:
      die Neigung der Masten sind parallel zur Neigung des Schornsteins (nicht lotrecht!),
      wenn die alten Fördedampfer im Hafen liegen baumelt der Anker außenbords parallel zur Stevenkante. Manchmal hing der Anker auch auf halb 8 auf der Schanz . Laut Zeichnung unterwegs parallel innen zur Bugschanz, Teil 73b bugwärts, die gebogene Seite nach unten auf dem Deck.
      Viele Grüße von jemandem, der noch mit der Albatros, Hansa, Alex gefahren ist
      Ralph
    • Hallo Alexander,

      Du hast es gut: Der Bogenkonstrukteur und ein ehemaliger Fahrensmann schauen Dir zu! Und dazu noch zig Kartonmodellbauer! daumen1
      Kann es sein, dass der erste Mast, der Fockmast, zu hoch aus dem Deck schaut? Muss der Ladebaum nicht eher auf Höhe der Ladewinde liegen und nicht oberhalb des Brückenhauses?

      Der Anker ist ein Stockanker und soll später so aussehen:

      google.com/search?q=Stockanker…oECAEQBA&biw=1272&bih=803

      Viele Spaß und Erfolg noch beim Weiterbau,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo, die aufmerksamen Leser haben ja Deine Fragen schon weitgehend beantwortet, die Masten sind hier so lang gezeichnet, dass sie durch das Deck gesteckt werden und bis auf die Grundplatte reichen, dadurch kann man sie gut ausrichten und stabil festkleben, die Neigung ist ja oben schon angesprochen. Die Anker sind so gezeichnet, dass man das Loch im Ankerschaft mit der Nadel vor dem Ausschneiden stechen kann und den Stock aus einem feinen Draht biegen und durchstecken kann, er ist deutlich dünner als der Schaft. Bei Verwendung des gedruckten Teils habe ich die Öse seitlich aufgeschnitten und den Stock in die Kerbe geklebt. Wird der Anker als Reserveanker mitgeführt ist der Stock bis zum gebogenen Ende durch gesteckt und liegt dann parallel zum Schaft.

      Fritz
    • Hallo zusammen!
      Erstmal vielen Dank für die Antworten und die Hilfe! Dann ist mir das mit dem Anker jetzt klar.

      @Kurt: Ja, er ist als LC Teil vorhanden, ich hab nur das Bild eingefügt, da man die Teile mit den Nummer so besser sieht. Federstahldraht in verschiedenen Stärken ist bestellt (genauso wie Pinzette und das oben empfohlene Messer) und sollte bald bei mir eintreffen - um fürs nächste Projekt gerüstet zu sein.
      Im LC Anker ist ein Loch vorhanden, da kann ich aber das LC Teil 73b nicht durchstecken, ist viel zu dick. Aber deine Idee (teilen und an beiden Enden ankleben) ist spitze, das werde ich machen!

      Die Masten wären von mir eigentlich im "korrekten" Winkel zum Schornstein geneigt worden, das kommt auf den Fotos schlecht rüber.

      So sieht es aus:



      Oh Mann, da hab ich aber riesen MIst gebaut bei den Masten. Darauf bin ich nicht gekommen, dass man die Dinger durch das Deck stecken soll. Jetzt sind sie natürlich viel zu lange... frech 5 Dadurch steht natürlich auch der Ausleger fast über dem Brückenhaus, danke für den Hinweis, Klaus!
      Ich hoffe ich kriege die Masten jetzt noch halbwegs da raus ohne Schaden anzurichten und muss sie kürzen. So ein...
      Manchmal hab ich das Gefühl ich stelle mich hier als jemand ohne Ahnung von Schiffen RICHTIG blöd an. Dadurch dass das hier erst mein zweites Modell ist, kann ich mich noch nicht wirklich hineinversetzen in die Gedanken der Konstrukteure. Ich merke einfach, dass mir hier noch komplett die Erfahrung fehlt.
    • Morgen zusammen!

      Nach einer zweiwöchigen Baupause habe ich am Wochenende nun endlich an der Albatros weiterarbeiten können.

      Die falsch gesetzten Masten wurden entfernt, das Deck durchbrochen und die Masten neu gesetzt. Jetzt sieht das ganze schon stimmiger aus, auch wenn das nachträgliche Durchbohren der Decks und das Entfernen der mit Superkleber verklebten Masten nicht 100%ig sauber aussieht. Aber besser als vorher allemal.

      Dann habe ich die hintere Reling gesetzt, die Positionslichter gebaut und am Backdeck die Anker gebaut.
      Jetzt geht es langsam dem Ende zu und ich bin mit dem Modell sehr glücklich. Die Albatros ist wunderschön, gut konstruiert und macht richtig was her. Dachte nicht, dass mein zweites Modell vorzeigbar wird.

      Jetzt kommen noch die Rettungsringe. Das "Weiß" der roten Ringe werde ich versuchen mit Modellbaufarbe zu malen. Ansonsten bleiben nur noch zwei ganz kurze Relingteile (Teil 69), von denen ich nicht weiß, wo sie hingehören.

      P.S. besonders beeindruckend finde ich den Schatten auf dem letzten Foto, man könnte echt meinen, der ist von einem echten Dampfer.


    • Hallo zusammen!

      Ich habe gestern Abend nun den Bau der Albatros abgeschlossen. MIr gefällt das Modell sehr gut und für mein zweites Schiff bin ich irgendwie recht stolz. Wobei man auch dazu sagen muss, dass ich das ohne Euch NIE geschafft hätte und auch der Modellbogen mit den LC Teilen einfach nur hervorragend ist. Da hat man gleich Lust auf mehr Modelle vom HMV.

      NOCHMAL EIN GROSSES DANKE AN EUCH ALLE!

      So nun das Ergebnis:



    • Hallo Alexander,

      das Modell ist wirklich schön geworden! daumen1
      So richtig komplett wirds aber erst mit einer Takelage... Der Baubogen liefert dafür doch sicher eine Angabe. Als garn empfehle ich Dir Serafil. Das sollte auch im Internet erhältlich sein (jetzt, wo die Läden noch geschlossen haben).

      Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und so schwer ist eine Takelage auch nicht zu machen. Hier wird Dir bestimmt auch weiterhin gerne zu geholfen.

      Viele Grüße,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Vielen lieben Dank!

      ich ahnte schon, dass das noch auf mich zu kommt prost2

      Wie befestigt ihr das Takelgarn? Mit Superkleber? hat man dann nicht die hässlichen Flecken am Modell?

      Und noch eine ganz andere Frage, die mir neulich beim Durchschauen alter Unterlagen in den Sinn kam: vergilbt das Modell nicht mit der Zeit? Ist ja nur Papier. Wie haltet ihr das? Ich würde das Modell gerne in die Wohnzimmervitrine hinter Glas zu den Büchern stellen.
    • Hallo Alexander,

      für die Takelage nehme ich auch Serafil - ich gehe dabei so vor, dass ich das Garn mit einem kleinen Tropfen Weißleim anhefte und bei den Stellen, die evtl. einem stärkeren Zug ausgesetzt sind, nach dem Aushärten des Leims noch mit einem kleinen Tröpfchen Sekundenkleber nachfixiere.

      Was das Vergilben betrifftt - mein ältestes Kartonmodell ist das Linienschiff "Schleswig-Holstein" von WHV. Es wurde 2005 gebaut und steht seitdem in der Vitrine, die sich im Keller befindet. Bisher konnte ich da keine Farbveränderungen feststellen. Ob und wann Vergilben auftritt und ob das möglicherweise auch karton- respektive herstellerabhängig ist, kann ich Dir nicht sagen.

      Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass Du Deinen zweiten Dampfer sehr gut hingebracht hast! daumen1

      Servus
      hvt
      Und täglich grüßt das Murmeltier - die bundesdeutsche Version seit Januar:
      Demnächst ist mit steigenden Liefermengen bei den Impfstoffen zu rechnen!
    • Hi Alexander
      Gratuliere zum schönen Modell.
      Dem Verblassen der Farben kannst du entgegen wirken indem es mit Klarlack vorsichtig eingesprüht wird. Kannst Matthias oder Glänzend nehmen so wie es dir gefällt.
      Gruß Peter
      Eine scharfe Schere, ein gutes Skalpell und sehr guter Kleber was will man mehr.

      Blöd1
    • Hallo, zu den kurzen Relingstückchen, wenn ich mich recht erinnere gehören die auf das Oberdeck hinter die Rettungsboote. Zum Takeln nehme ich feine Fusselfreie Garne verschiedener Stärke, das ich am besten mit einem Tropfen Weißleim fixiere. Gerade bei kleinen Modellen ist es einfacher das Garn nicht zu spannen, sondern als gehärtete gerade Stücke anzukleben. Dazu hänge ich mir ca.1m von dem Garn Senkrecht auf, mit einer Klammer als Gewicht und benetze es mit Sekundenkleber, Lack o. Ä. davon lassen sich die Stücken dann genau schneiden und bleiben gerade, ein leichter Durchhang stellt sich ganz natürlich auf längeren Strecken ein.
      Das Lackieren von Offsetgedruckten HMV Modellen ist vollkommen unnötig der verwendete Karton und die Druckfarben sind sehr beständig, Nur meine Tintenstrahl- Prototypen verblassen.

      FD Lappland als Beispiel für feines Takelgarn
      Fritz
    • Hallo zusammen und entschuldigt die späte Rückmeldung. Derzeit komme ich nicht wirklich weiter, da bei uns in der Firma "Land unter" herrscht.

      @Fritz: danke für den Tipp! Das mit dem Härten ist genial, auf das wäre ich nie gekommen! Ich hab es jetzt an einem Stück Faden probiert, den ich zuhause hatte, der saugt aber den Superkleber nicht auf, es sieht aus wie eine Perlenschnur. Und stabil ist es damit auch nicht. Welchen Garn verwendet Du? Baumwolle oder gibt es da noch einen Geheimtipp?
      P.S. das Modell hat mir so Spaß gemacht und war so sauber konstruiert, dass ich mir noch den Bogen "Welle und Unterelbe" gegönnt habe, der ja auch aus deiner Feder stammt. daumen1
    • Moin Alex,
      den Tip hatte ich wiederholt geschrieben:
      hier im hohen Norden verwenden wir für die Takelage Fliegenfischgarn; es ist sehr günstig und wenn man evtl am gleichen Modell Wonderwire verwenden muß, ist kein sichtbarer Unterschied erkennbar.
      Im Gegensatz zu den meisten Kartonbaukollegen takel ich die Masten soweit möglich auf bevor ich sie einsetze, auch Wanten, Pardunen usw bringe ich am Mast an bevor ich ihn einsetze. Manchmal sieht das anfangs schon chaotisch aus, man muß schon gut planen, aber so ist die Gefahr, daß man mit den Wurstfingern den ganzen Kleinkram am Schiff wieder abreißt, minimiert. Übrigens Planung: schon bevor ich Decks einbaue mache ich kleine Ösen (1mm) auch aus Fliegenfischgarn durch die ich dann die Abspannungen durchziehe usw.
      Gruß aus der Heimat der Albatros
      Ralph
      Gleich geht es nach Brunsbüttel den 2ten Pieks abholen heul2
    • Hallo Ralph!

      Hast du für Fliegenfischgarn zufällig eine Quelle bzw. welches nimmst du? Ich bin da immer unsicher, ob ich auch das richtige kaufe.

      Deine Methode muss mich beim nächsten Schiff mal ausprobieren, derzeit bin ich noch am tüfteln und herumexperimentieren, welche Methoden für mich am besten sind. Daher bin ich für jeden Tipp dankbar!


      P.S. viel Spaß beim zweiten Pieks, dann hast du es wenigstens überstanden. Ich krieg am morgen erst den ersten...
    • ... ich heiße zwar nicht Ralph oder Fritz, takel aber auch mit Fliegenbindengarn (ich wohne ja auch im Norden) happy1 daumen1 prost2

      adh-fishing.de/fliegenbinden/b…0-waxed-bindegarn-200-yds

      Dieses Garn ist gemeint. Noch ein Tipp vom Klaus: Nimm‘ nicht Schwarz sondern Dunkelgrau. Das macht sich besser und wirkt realistischer.

      Ein wenig stärker ist Serafil:

      amann.com/de/produkte/produkt/serafil/

      Serafil nehme ich für die Darstellung stärkerer Taue (Wanten, Stage), Fliegenbindengarn für die Darstellu8ng von Leinen (Webleinen, etc.)

      Viel Erfolg,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Ich tränke die Garnstücke entweder in Weissleim oder überziehe sie mit flüssigem Plastikkleber.

      Um Wanten mit Webleinen zu machen, fertige ich mir eine Schablone an. Wie die aussieht siehst Du unten in meiner Signatur bspw. bei dem Beitrag zur VICTORY. Das ist nicht schwer und die Wirkung ist klasse. Un Knüpfen kannst Du bei 1:250 vergessen! daumen1

      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Moin Männers,
      das hört sich ja alles gut an!
      das, was Klaus da im Internee bei ads-fishing herausgefunden hat, gibt es für den gleichen Preis bei uns in Weiche im Angelzubehörladen. So ein Laden müßte doch auch an der Donau zu finden sein.
      wenn ich die "Taue" durch die Ösen ziehe, kommt dann auch ein Minitropfen Kleber rein. Wenn Du Dich traust evtl mit Sekundenkleber. Aber nur in die Öse!!! Ich fädel das "Tau" durch die Öse, lasse das "Tau" mit Hilfe einer SpitzKlammer ein wenig auf Zug, die Zugrichtung muß parallel zum nachher bleibenden "Tau" sein. (Prinzip wie Flaschenzug). Meistens mache ich zum Schluß noch einen Knoten, mit Kleber gesichert. Wenn alles trocken ist, wird überschüssiges Garn weggeschnitten. Sei immer großzügig mit Verwendung des Garns, zu kurzes Garn macht doppelt und dreifache Arbeit!!!
      Ich glaube, daß beim nächsten Kartonbautag in Flensburg (Mitte September geplant) ein "hochgelehriger" Vortrag zu o.g. Thema notwendig ist.
      Mal sehen, was Herr oder Frau Corona dazu sagt.
      Bleibt gesund
      Ralph
    • Hallo Alexander
      Du hast wirklich ein tolles Modell gebaut. Ich schaue leider zu wenig bei der zivilen Flotte rein, weil ich fast nur die großen Grauen baue.
      Zum vergilben kann ich noch meiner Seite sagen, das dies meist nur bei zu viel Sonnenlicht beginnt.

      viele Grüße

      Otto
    • Hallo Alexander,

      der Aufwand hat sich doch wirklich gelohnt. Tolles Ergebnis, das mach Lust auf mehr. klasse1
      Wähle Dein nächstes Modell am Besten in der gleichen "Gewichtsklasse" .
      Das erhöht den Spaßfaktor und ist die ideale Vorbereitung für die "großen Brocken"
      Übung macht den Meister daumen1
      Gruß
      matz

      ____________________________________
      Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
      (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916 +2001)
    • Hallo zusammen!

      Mir fehlt leider noch immer die Takelage von der Albatros. Ich hab mir jetzt bei dem oben verlinkten Angelshop die Fliegenbindegarn bestellt und er ist auch schon angekommen. Natürlich konnte ich es nicht lassen und habe mehrere Farbvarianten bestellt, damit sich die Versandkosten auszahlen... (meine Frau hält mich für bekloppt...).

      Jedenfalls habe ich nun versucht, den Garn mit Superkleber oder Weißleim zu stärken bzw. steif zu bekommen. Dabei bin ich kläglich gescheitert. Der Garn nimmt keine Flüssigkeit auf. Bei Superkleber wird der Garn nur mit einer glänzenden Schicht überzogen, was unrealistisch aussieht und Weißleim bildet eine "Perlenkette" an Tropfen am Garn.

      Was mach ich falsch, habt ihr da einen Tipp für mich? So kann ich das Zeug nicht verwenden.

      @matze: danke! Meinst Du mit gleicher Gewichtsklasse ein Schiffchen ähnlicher Größe? Ich hätte jetzt als nächstes Projekt mal Lust auf ein Kriegsschiff, irgendwas kleines wie einen Zerstörer oder Kreuzer. Rumliegen habe ich einen Bogen vom JSC Verklag, die Sheffield und die Askold in 1:400. Denkst Du da kann ich mich schon dran wagen?

      Ganz liebe Grüße,

      Alexander (dem derzeit beruflich sehr wenig Zeit zum Bauen bleibt, da ich in der Baubranche arbeite und derzeit alles vollkommen verrückt spielt...)
    • Servus Alexander.

      das Garn ist gewachst.
      Das verhindert das Eindringen von CA-Kleber oder Weißleim.

      Ich gebe ein paar Tropfen Aceton auf eine zusammengelegte Papierserviette (weiß), halte die nochmal zu einem V gefaltete Serviette mit Daumen und Zeigefinger und ziehe den Faden mehrmals durch die acetongetränkte Stelle.
      Dann kann man das Garn gut tränken.

      Ich nehme zum tränken Schnellschleifgrund.
      Das Fadenstück an beiden Enden in jeweils eine Wäscheklammer geklemt, eine Klammer oben am Kasten aufgelegt und beschwert, die andere frei hängend, den Faden trocknen lassen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Alexander,

      ich kann mich an Kurts Erfahrungsbericht nur anschließen. Ich arbeite auch seit Jahren mit UniThread und hatte noch nie die von Dir geschilderten Probleme. Wenn Leim »Perlenketten« bildet, ziehe ich kurz mit den Fingern über das Garn um es wieder glatt zu bekommen. Solche Kettchen können manchmal aber auch ganz nützlich sein (wenn Du z.B. kleine Kettenarstellungen benötigst).

      Eine weitere Möglichkeit zu taklen: Nimm schwarze oder graue Gussäste aus dem Plastikmodellbau, flämm' sie kurz mit dem Feuerzeug an, setzt die angeflämmte Stelle auf Karton und zieh sehr schnell den Gussast ab (Im Netzt gibt es Anleitungen dafür). Es entsteht mit Geschick ein haarfeiner Kunsttofffaden den Du mit dem Cutter beliebeig kürzen und dann am Modell einkleben kannst. Zumindest Wanten (das sind die Seile die den Mast nach hinten und zu Seite halten) und Stage (das sind die Seile die den Mast nach vorn halten) würde ich als Minimum der Takelarbeit an Deinem Modell anbringen.

      Nicht aufgeben! Das Ergebnis wird Dir gefallen daumen1

      prost2 Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe: