HMS Victory von Shipyard in Maßstab 1:96

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Hallo Fritz,

      ich habe mich zwar am großen Rätselraten nicht beteiligt, weil, egal was kommt, wäre ich dabei gewesen. Aber jetzt hast Du Dir auch noch den größten Klassiker der Segelschiffgeschichte ausgesucht und das verspricht wieder Augenschmaus vom Feinsten. Klar, dass ich da auch wieder dabei bin. Für gute Unterhaltung in den nächsten Wochen bis Monaten ist also gesorgt.
      schiff2 Leinen los freu 2 .

      Gruß
      hj
    • Hallo Fritz
      Da wünsche ich dir doch viel Spaß. Da du ja mit den Segelschiffen in Übung bist, wird dir der Bau bestimmt nicht ganz so schwer fallen wie mir. Ich würde mich nicht antrauen, da ich bisher nur Segler aus Plastik gebaut habe.
      Ich werde auf jeden Fall, wenn ich daran denke, des öfteren bei dir reinschauen.

      lg

      Otto
    • @ Juergen: Ich glaube eher, dass ich bei diesem Baubericht so einiges lernen muss! Doch Du bist mir sehr willkommen! Dass Du ein wenig Blut bei den Segelschiffen geleckt hast, finde ich prima und habe ich mir fast gedacht.

      @ AnobiumPunctatum: Herzlich willkommen! Ansonsten hatten wir ja schon Kontakt.

      @ SchnippSchnapp: Ich hoffe, dass es zum Augenschmaus führt. Ich habe nämlich schon so einige Klinken entdeckt. Dir aber ein Dankeschön für die Like´s und ein herzliches Willkommen in der ersten Reihe!

      @ Moritzleo: Auch Du bist mir sehr willkommen! Ich würde Dir aber den Bau eines Segelschiffes auch zutrauen.

      KLabauterKlaus, Opa Joachim und J.G.Christoph ebenfalls Danke!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Als nächstes wird zunächst einmal in den vorderen Teil der vorderste Längsseitenspant einer Ebene eingefügt, um zu erkennen ob meine oben genannte These auch stimmt. Es ist O.K. Danach werden weitere Querspanten eingefügt.








      Dann wird die ganze Ebene C der seitlichen Längsspannten eingefügt. Dabei stelle ich mit Verwunderung fest, dass 4 Bögen des Spanten Gerüstes doppelt vorhanden ist. Es ist aber nirgends nachweisbar, dass beide benötigt werden. Auch auf den Bögen sind diese Teile nur einmal vorhanden und in den Bauzeichnungen ist 1 mm Stärke angezeigt. Außerdem sind die Einschnitte in den Spanten nur 1 mm breit. Doch nun stehen die Spanten alle rechtwinklig. Es kommen nun aber noch weitere seitliche Längsspanten in weiteren Ebenen dran.









      Viele Grüße

      Fritz
    • hr Lieben,

      da es sonst zu umfangreich wird, habe ich die nächsten Bilder erst wieder gemacht nachdem die Ebenen b – e eingefügt waren. Zusätzlich kamen noch die Heckspanten an die Reihe.







      Ich kann Euch aber sagen, dass die Einfügung aller vielen Teil ganz schön schwierig war. So hat es mir so manchen Schweißtropfen und Zeit bereitet. Doch nun ist dieser Teil erst einmal fertig.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Fritz!

      Jeden, der Segelschiffe als Kartonmodelle baut, bewundere ich sehr.
      Mein eigenes Können gut einschätzend, weiß ich genau, daß
      ich dazu aus verschiedenen Gründen nie in der Lage sein werde.

      Eines irritiert mich an deinen Bildern zu den Baufortschritten aber doch etwas:
      Bei Copyright ist die Jahreszahl 2020 angegeben,
      Ist das nur ein Versehen, oder hast du den Bau schon in 2020 begonnen?

      Gruß
      Adolf
    • Hallo Fritz

      Das sieht mir nach einer extrem stabilen Grundlage aus!
      Dass das Einsetzen der Stringer einige Schweissperlen gekostet hat, kann ich gut nachvollziehe. Das war mein erster Gedanke nach Deinem vorherigen Beitrag. Aber wie sagt der Goldschmied so schön: "Besser Schweissperlen als gar keinen Schmuck" happy1
      Bei der Spanten- und Stringerdichte kannst Du wohl getrost auf das Füllen der Spanten-Zwischenräume verzichten, oder?

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Peter (Retep09),

      Ich gebe Dir bezüglich des "Monstrums" Recht!

      Hallo Peter (Peter_H),

      Das mit den Schweinsperlen muss ich mir merken. Es sind jedoch noch nicht alle Stringer eingebaut. Es kommen noch "Hilfsstringer" für die Begrenzungen oben und unten bei den Stückgutpforten. Ein Füllung der Spanten Zwischenraume habe ich nicht vor.

      Viele Grüße
      Fritz
    • So, Freunde,

      als nächstes habe ich mir als ersten Versuch eine Lafette für das Batteriedeck vorgenommen, da diese Lafetten noch vor der Anbringung der 1. Beplankung im Bereich der Kanonendecks bereits an Ort und Stelle befestigt werden müssen, wo sie späterstehen müssen. Das bedeutet aber so. dass diese so stehen, dass sie zu die Stückgutpforten zeigen., Später werden hier die Kanonen nach außen zeigen.
      Dazu werden die dafür notwendigen Teile auf 0,5 mm verstärkt. In der Bauzeichnung sind 1mm angegeben. Da die Seitenwangen für innen und außen einem dafür zugehörigen Teil vorhanden sind, nehme ich 0,5 mm. Die beiden weiteren Teile si jeweils nur einmal vorhanden. Um mir an 1 mm Bristol- oder Graukarton nicht meine Finger beim Ausschneiden zu überlasten. Stelle ich mir aus Kopien jeweils 2. Teile her.



      Nun kann ich alle Teile mit dem Rücken aneinanderkleben und habe für diese dann 21 mm Stärke.



      Dann wird die Lafette zusammengebaut.





      Und probehalber mal eine Messingkanone aufgelegt.



      Viele Grüße
      Fritz
    • Serfaus Fritz

      schau doch mal, ob für die Einlassung der Rohrlager (der Kanone) nicht ein Einsatz einer Lochzange passend wäre. Dann kann man das Lager schön sauber ohne großen Kraftaufwand "ausstanzen" und verbiegt sich nicht die Finger mit einem Skalpell - gell ...
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Fritz,

      der Titel in Deinem Baubericht passt nicht. Du baust die Victory des Jahres 1805 und nicht 1765. frech 6
      Oder gibt es noch irgendeinen ZUrüstsatz um das Modell zurückdatieren zu können?
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Hallo Christian,

      Ich hatte das Datum von Titelblatt gewonnen. Mir ist aus der Geschichte nicht ganz klar, ob das Modell den Zustand von der Trafalgar-Schlacht zeigt.

      Hallo Klaus,

      1928?

      Euch beiden es stimmt beides nicht. Das Schiff in diesem Baubericht stammt aus dem Jahr 2021! happy1

      @ J.G.Christoph und Attaku: Vielen Dank an Euch!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hier kommt übrigens ein erster schwieriger Punkt auf. Zwar wird schriftlich in der Bauanleitung darauf hingewiesen, dass die Lafetten schon vor der ersten Beplankung zu befestigen sind, doch leider findet sich auf keinem jeweiligen Deck eine Bezeichnung der Stelle, wo die Lafette anzubringen ist. Da auch die Begrenzungen der Stückgutpforten oben und unten im Bereich der Kanonendecks in Form von „Hilfsstringer“ in das Spanten Gerüst eingebaut werden müssen, können diese auch zu diesem Zeitpunkt nicht eingebaut werden, da dann die Lafetten auch nicht angebracht werden können. Das erste Bild zeigt die ausgeschnittenen und das zweite die erst verstärkten Hilfsstringer.



      Um die Haltepunkte für die Lafetten zu finden, habe ich mir aus einem Scan die Teile von Batterie- (unten) und Mitteldeck (darüber) hergestellt. Bei der Anprobe am Schiff stellt sich dabei heraus, dass eine Stückgutpforte in der Mitte des Schiffes in der Mitte einen Schiffsquerspant zeigt. Hier werde ich entweder einen Teil des Spantes entfernen müssen, oder diese Pforte geschlossen darstellen müssen.



      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Fritz,

      ohne lang Deinen Baubericht stören zu wollen verlegen2 :

      Es ist unklar wie das Schiff vor Trafalgar genau aussah. Die VICTORY wurde 1803 komplett umgebaut (s. oben Dafis Chronik bei Modellmarine). Nach einer britischen Forschung aus dem Jahr 2015, welche im Vergleich zu anderen schweren Einheiten der Royal Navy um 1800 und schriftlichen Aufzeichnungen über die VICTORY zwischen 1803 – 05 fusst, sah das Schiff in etwas so aus:



      Im Groben: Der Bug war viel bulliger, mit dreifachen Schloiknie und fester Verschanzung oberhalb der Galionsregel. Die Back hatte sicherlich eine hohe Verschanzung, ebenso das Halbdeck. Fest Verschnazt war sicher auch die Back nach vorn, zum Galion hin (s. Vorderansicht). Die Seitenpforten waren beidseits als weitere Geschützpforten gebaut, die Seitentreppen demnach anders angelegt. Die Berghölzer lagen tiefer auf der Aussenhaut, die Fender waren anders angeordenet (siehe den Link zum Stansfield-Gemälde oben)



      Auch die Heckgestaltung um 1805 ist fraglich. Wir haben nur noch Skizzen von Turner und Constabel und Lavery. Es fehlten definitinv die schweren Bootsdavits (die kamen 1810 erst an Bord) und die Federn des Prince of Wales am Hackbord (die kamen irgendwann um 1860 erst ans Heck). Selbst zur genauen Angabe der Geschütze an Bord am 21. Oktober 1805 gibt es keine verlässliche Angabe!

      Nach vielen Umbauten wurde das Schiff vor Hundert Jahren in den »Zustand um 1805« rückgebaut und 1928 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei wurden aber einige Dinge nach Geschmack und Gegebenheiten verändert und der heutige »Portsmouth-Zustand« hergestellt. Allein die Gestaltung des Schiffsnamens am Heck ist m.W. im Laufe der lezten 100-Jahre dreimal geändert worden (in Kartusche gesetzt, klein aufs Holz gemalt, groß über die gesammte Breite der obene Gillung gemalt). Die heutigen Masten sind übrigens Stahlmasten von H.M.S. SHAH welche in den 1870ern (?) aufs Schiff kamen.

      Aktuell präsentiert sich das Schiff ja in den berühmt-berüchtigten hellrosa Streifen (welche angeblich um 1805 gefahren worden waren). Selbst die genaue Lage dieser Streifen, und ob die Stückpforten außen auch ocker- bzw. hellrosa oder doch eher schwarz gemalt waren, ist fraglich.

      Jetzt lass' Dich aber bitte nicht kirre machen! Ich habe vor Jahren mal versucht aus dem Revell-Baukasten eben jenen oben gezeigten Zustand darzustellen. Ich bin kirre geworden und habe das Vorhanen entnervt abgebrochen und mein Modell so gebaut, wie es allgemein hin dargestellt wird: Eben so, wie es in Portsmouth zu besichtigen ist (wobei ich da schon wieder bei meinem Modell genauer sein muss: so wie die VICTORY in den 1960ern zu sehen war. kurz: So wie es z.B. Hackney in seinem Band der »blauen Reihe« darstellt)

      So, genug Exkurs. Bitte bau' jetzt bitte so, wie Shipyard es vorsieht. Ich finde, dass ist die schönste Darstellung dieses einzigartigen Schiffes (naja, am schönsten war sie schon zu Anfang ihrer Zeit...). ich finde aber, wenn so ein Schiff als modell in Angriff genommen wird, sollte ein kleiner Blick in die durchaus spannende Geschichte des Originals nicht fehlen daumen1

      Viele Grüße, Klaus 2021 prost2
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo Klaus,

      habe erst einmal Vielen Dank für die eingehende Darstellung. Ich hatte immer überlegt, ob ich den Text aus der geschichtlichen Darstellung im Bogen oder die Geschichtsbeschreibung im Kartonmodellbaushop nehmen sollte, doch nun hast Du mir einiges an Arbeit abgenommen. Auf jeden Fall hast Du mir schon einiges mitgeteilt, was ich bisher nicht wusste.

      Ich werde natürlich den Bau nach dem Bogen von Shipyard bauen und im Laufe der Zeit wird sicher noch einiges dazukommen. Es ist schon schwierig genug, zumal der Bogen so einiges an Klinken hat, die mich noch vor einige Probleme stellen werden. Schon am Anfang gibt es immer wieder Haken, die mich sicher, wenn ich nicht eigentlich schon weißes Haar hätte, schon so manches graues Haar bescheren würden. Aber da ich einiges an Ehrgeiz habe, werde ich das schon meistern. Ich muss mir halt nur Zeit nehmen. Inzwischen schießt mir schon durch den Kopf, ob ich evtl. die gelben Teile des Rumpfes nachfärben muss, denn von eine Gelbocker ist hier keinerlei Spur zu sehen ist.

      Viele liebe Grüße
      Fritz
    • Die VIctory von 1765 sah ähnlich aus wie auf dem Gemälde. Es zeigt das Schiff im Ursprungszustand, noch mit weißem Unterwasserschiff. Ich verstehe nicht, dass dieses AUssehen, beinahe nie gezeigt wird.
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Hallo Christian

      wie Klaus schon schrieb, hat sich das Aussehen von der Victory in den vielen Jahren immer mal geändert. Ich werde daher die Jahresnennung aus dem Titel herausnehmen.

      Übrigens ist das Buch inzwischen angekommen! Viele Dank! Auch das Taschenbuch von Anatomy of the Ship HMS Victory heute von Amazon bei mir eingetroffen. Es ist in der gleichen Größe wie das Original gestaltet und hat wohl auch den gleichen Inhalt. Es ist natürlich in englisch.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Bonden,

      Danke für die Klarstellung und Dein Like!

      Hallo Otto,

      nun habe ich die Retourkutsche! ist aber nicht so schlimm. Bin mir nicht ganz klar, was man mit einer gewonnenen Jahreszahl macht.
      Passiert ist dieses, da ich einen neue Tastatur von Mikrosoft habe. Diese Tastatur soll die Tastaturanschläge verschlüsseln können. Wenn man zu schnell schreibt, spielt diese verrückt, indem sie Anschläge sich überhaupt nicht merkt egal welche Taste oder sie schreibt einfach einen anderen Buchstaben. Wenn man eine Taste bedient und den Buchstaben daneben auch nur berührt, so steht er zusätzlich da. Ich habe diese Mitteilung schön langsam und gezielt getippt. Infolgedessen war nur ein Buchstabe zusätzlich getroffen und da habe ich den Nachbarbuchstaben mit berührt.

      @Piedade 73, attaku, Retep09und Klaus: Vielen Dank!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Freunde,

      doch nun zurück zu den Lafetten. Die bereits gebaute Lafette besteht aus den Teilen 119. Diese Kanonen standen als 24-Pfünder auf dem Mitteldeck. Ich hatte sie zunächst auf dem Batteriedeck gesehen. Ich habe nun die Bauzeichnung der Kanonen hier eingestellt.



      So ganz klar ging aus der Bauanleitung nicht hervor, welche Kanonen wohin kommen. Die Bewaffnung der Victory bestand aus
      Batteriedeck – 30 Kanonen 32 Pfünder
      Mitteldeck – 28 Kanonen 24-Pfünder
      Großdeck – 30 Kanon 12-Pfünder
      Kampandeck 12 Kanonen 12-Pfünder
      Backdeck – 2 Kanonen 12-Pfünder und 2 Karronaden 68-Pfünder

      Die letzteren Karronaden habe ich bisher nicht auf dem Bogen oder der Bauanleitung gefunden. Welche Kanonen des Bogens konnte ich nur durch diese Aufstellung zu dem jeweiligen Deck zuordnen? So waren die Kanonenteile 431 die größten, 432 die nächst kleineren und 433 die kleinsten Kanonen. Jetzt ließen sich auch die Lafetten durch die Bauzeichnungen zuordnen. Also Lafette 118 zu 30 Pfund Kanone, Lafette 119 zu 24 Pfund Kanonen und 120 zu 12 Pfund Kanone.
      Ihr könnt schon sehen, wie kompliziert der Bogen ist.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Doch nun die Lafetten. Da die Standpunkte der Lafetten zunächst auf dem Batteriedeck stattfinden soll, habe ich mich entschlossen, Nun doch zunächst die Kanonen mit der Teilenummer 118 zu bauen bzw. zumindest mit der Produktion zu beginnen. Nun kam ein Problem zum Tragen das den Lieferanten des Lasercuts - GPM betrifft. Es werden für das Batteriedeck 30 Lafetten benötigt. Auf dem Lasercut sind jedoch nur 14 x die Teile für die Lafetten der Nr. 118. Ich habe dieses zwar bei GPM moniert, doch steht nach über einer Woche nun eine Antwort aus. Daher habe ich zu einer Brücke gegriffen und habe mir die Scans der Lafetten 118 für 16 Lafetten ausgedruckt in der gleichen Weise, wie ich das bei dem ersten Probebau einer Lafette schon beschrieben habe. Die ausgeschnittenen Teile für 3 Lafetten seht Ihr nun hier.



      Es wurden nun zunächst 4 Lafetten hergestellt und danach nochmals 4.



      Das Problem der Feststellung der Standstellen besteht jedoch weiterhin. Ich habe die Kopien der ersten Beplankung des Batteriedecks auf das Original gelegt und alles stimmte perfekt übereinander. So wurden die Standstellen lokalisiert.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Servus Fritz,

      du hast zweimal den gleichen Beitrag eingestellt.
      OK, nicht so tragisch.

      Hört sich alles sehr sehr komplex an. Mit der Numerierung.
      Der Bogen scheint nicht sehr übersichlich zu sein.



      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Servus Fritz!

      Hier werde ich öfter mal reinschauen. Die Victory ist mein heimlicher Liebling und wird eines meiner nächsten Projekte, bzw. werde ich den angefangenen Bau fortsetzen.

      Was ich bisher gesehen habe, gefällt mir außerordentlich gut - da ist ein Profi am Werk. Wegen der Überschneidung der Spanten mit den Stückpforten wollte ich Dich schon warnen, bist aber mittlerweile selbst drauf gekommen.

      Die Grätings und Zierleisten, sowie viele andere Kleinteile habe ich anders gebaut und teilweise neu konstruiert. Falls Du daran interessiert bist, schaue ich mal in meinem Archiv, ob ich dazu noch etwas finde.

      Ich hoffe, Du bist mir nicht böse wenn ich einige Bilder meiner Victory hier einstelle - nur zur Anregung und als Motivationsmaterial.

      LG
      Josef

      P.S.: Hier ist ein Link zu meinem Baubericht im Nachbarforum
      kartonbau.de/forum/thema/13985…y-shipyard-1-96/?pageNo=1



      The post was edited 1 time, last by Paperjoe ().

    • Hallo Josef,

      ich bin überhaupt nicht böse über die Bilder. Die hast Du prima hinbekommen. Natürlich wäre ich an den Kleinteilen sehr interessiert. Ich würde mich auch gar nicht stören, wenn Du irgendwann parallel zu meinem Bericht Deinen Bau weiter führen würdest. Eine Frage, hast Du die gelben Teile so belassen, wie sie auf dem Bogen sind? Ich finde es eigentlich zu knallgelb, werde es aber auch wahrscheinlich so lassen, das die Zeichnungen an diesen Stellen, auch wenn es nicht viele sind, verloren gehen. Da ich aber noch so einige Dinge plane, werde ich mich auch nicht verzetteln.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Moin Fritz,
      ein interessantes Modell, das ich vor 40 Jahren selber in Augenschein genommen habe. Beeindruckend, dass dort ca. 1000 Menschen an Bord waren. Die Mannschaft muss dort wie die Ölsardinen gelebt haben, im Gegensatz zu den Offizieren. Unvergesslich auch die kleine Koje von Nelson, die eher an eine Wiege erinnert.
      Gruß aus Flensburg
      Jochen
    • Ihr Lieben,

      auf Grund des letzten Satzes in der Einstellung zuvor, habe ich, da ich eine Probe der Erstbeplankung des Unterwasserschiffs als Scan ausgedruckt hatte und mit dem Original verglichen habe, wurde beschlossen, dass der Scan hier kleiner war als das Original, ein neues taktisches Vorgehen anzuwenden. So plane ich als nächstes zunächst die Erstbeplankung des Unterwasserschiffes durchzuführen. Es wurden aus dem Blatt 43 zunächst die Einzelteile dieser Beplankung der Teile 9l – 15l durchgeführt. Dann wurde das Bugteil 9l vorgeformt und mal vorne links angehalten, Es passte, aber irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl und habe es mal rechts angehalten. Auch hier schien es in Ordnung. Doch wegen der Bezeichnung l (=lewa) gab den Ausschlag. Geklebt wurde mit UHU Flinke Flasche mit Lösungsmittel. Dann wurde wechselweise auch rechts das passende Teil angebracht. Als ich jeweils drei Teile auf jeder Seite angebracht hatte, fiel mir beim Ausschneiden des 4. Teils aus dem Bogen 44, dieses die Nummer 11l hatte und alle anderen Teile des Bogens ebenso ein "l" trugen genauso wie die Teile des Bogens 43, Außerdem war mir aufgefallen, dass die Teile nicht glatt aneinanderpassten und wenn man sie an der Seite gegeneinander tauschte und anhielt, perfekt passten. Bogen 43 und 44 zeigten die Teile seitenverkehrt und die Teile auf Blatt 3 hätten statt mit l ein p (=prawo), wie auf der Bauzeichnung erhalten müssen.



      Ich muss schon sagen, dass dieser Bogen einiges an Fehlern aufweist, die alle Arbeiten behindern und einen ganz schön nerven.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Ahoi Fritz,
      so, eben den Stuhl geradegerückt, ein englisches Ale bereitgestellt und jetzt...wird mit breitem Grinsen genossen. Hier bin ich natürlich in erster Reihe mit dabei daumen1 . Hach, kommt mir das alles bekannt vor: die extrem übersichtliche Bauanleitung, das lange Suchen nach willkürlich auf den Bögen verteilten Teilen, die sehr solide und durchdachte Spantenkonstruktion....irgendwie sieht die Victory aus wie eine etwas größere Bellona verlegen2 ...
      Die Anfänge sehen wie immer sehr vielversprechend aus. Solche kleinen Kinken wie seitenverkehrte Ausdrücke gehören bei frühen shipyard-Bögen offensichtlich dazu. Witziger wird es, wenn du Teile findest, die nirgendwo verzeichnet sind und die man erst verorten kann, wenn man an die Stelle wirklich nicht mehr drankommt lala1 , alles schon passiert...
      Lass dich nicht frusten, Seiner Majestät King George´s Linienschiffe sind mit das schönste, was meiner Meinung nach derzeit auf dem Markt ist.
      Viel Spaß und Erfolg weiterhin wünscht
      Nat
    • Hallo Nat,

      Schön, dass ich Dich hier auch wieder begrüßen kann. Tja, die Sachen die Du im 2. Teil erwähnst, kommen mir sehr bekannt vor. Sie erzeugen einiges Grummeln bei mir.

      Hall Jörg,
      schön von Dir zu hören. mir ist klar, dass das ein riesiges Projekt ist und Shipyard macht es bei solch einem Bogen nicht gerade leicht.

      AnobiumPunctatum, Nat Drinkwater und Retep09 habt auch heute wieder einen Vielen Dank!

      Viele Grüße
      Fritz
    • So Freunde,

      Nun ging es weiter mit der Erstbeplankung. Dazu wurden nun zunächst die restlichen Teile der Erstbeplankung für beide Seiten ausgeschnitten. Dabei wurden die Teile für die rechte Seite zusätzlich mit einem „p“ gekennzeichnet, damit nicht versehentlich etwas verwechselt wurde.





      Dann wurden die Teile nach und nach befestigt bis es so aussah.







      Viele Grüße
      Fritz