HMS Victory von Shipyard in Maßstab 1:96

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    • So Ihr Lieben,

      es ist an der Zeit die nächste Beplankung der Bordwände in Angriff zu nehmen. Diese soll gemäß Bauanleitung auf 1mm Stärke verdickt werden und die endgültige Beplankung sein. Ich hatte jedoch schon bei meiner „Revenge“ von Shipyard sowie bei dem spanischen Linienschiff „San Felipe“ von Oriel mich dazu entschlossen diese äußere Zweitschicht in 2 Teile zu zerlegen. Dieses geschah nun mit einer Kopie der dafür notwendigen Teile als Mittelschicht. Diese Kopie wurde auf 0,5 mm verstärkt. Dann wurden die Teile ausgeschnitten und die Kanten gefärbt. Ich zeige Euch hier die oberen Teile der Backbordseite.





      Der Vorteil lag bei diesem Vorgehen zunächst einmal darin, dass sich eine Verstärkung mit Bristolkarton auf 0,5mm leichter ausschneiden und vorformen lässt als bei einer Stärke von 1 mm. Weiterhin ließ sich so schon mal feststellen, inwieweit die die Stückpforten der Beplankungsschichten aufeinanderpassten. Abgesehen von den Problemen bei der Erstbeplankung gab es ein Anpassen, das zufriedenstellend für mich war.


      Viele Grüße
      Fritz
    • Bonden wrote:

      Vielleicht noch ein paar Sätze zum Thema "Schiff klar zum Gefecht", bevor wir wieder Fritz hier weiterbauen lassen:
      Schau, schau, es gibt also nicht nur die Namen von irgendwelchen Masten und Segeln zulernen, sondern auch noch kurzweiligen Geschichtsunterricht grins 2
      Danke für diese überaus interessante Ausführung Bonden. prost2

      Gruss Uwe
      Manche sehen Bäume dicht an dicht, andere Zwischenräume und das Licht.
    • Hallo Jürgen,

      es ist schön hier wieder einmal etwas von Dir zu lesen! Ich bin derzeitig eigentlich auch recht zufrieden mit dem derzeitigen Ergebnis, obwohl weiter einige Tücken vorliegen.
      Ich hatte die Treppe eigentlich schon eingeplant, doch sie würde einfach zu klein.

      Hallo Uwe,

      auch mir gefallen die Erörterungen von Bonden sehr gut!

      @ J.G.Christoph, Retep09, Hans-JoachimZimmer, attaku, Uwe F., MacDiveDoc und Moritzleo habt einfach wieder ein danke1 !

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Fritz

      Der Rumpf sieht bisher sehr schön aus! Kaum zu glauben, welche Vorarbeiten da notwendig sind, bis endlich die finale Beplankung angebracht wird! Das Ergebnis bisher überzeugt und Deine Bauweise ist wie gewohnt einwandfrei, das Bautempo....unerreicht!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
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      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Freunde,

      Nun sind noch die Teile für den unteren Teil dieser von mir begonnenen Schicht herzustellen. Es handelt sich um die Teile 97bis 104.Sie finden sich auf zwei nacheinander folgenden Bögen für wohl jede Seite, doch sind sie auf beiden Bögen mit dem Buchstaben p= rechts versehen, doch wirken sich die Seiten gespiegelt. Man kann die passende Seite nur durch Anhalten erkennen. So werden die Teile immer nur für eine Reihe vorbereitet. Sie werden natürlich auch auf 0,5 mm verstärkt und vorgeformt.

      Dann werden sie beidseits angebracht. So sieht nun die Fertigstellung der halben Zweitschicht aus.







      Als nächster Schritt steht nun noch ein leichtes Schleifen dieser fertigen Schicht an, nachdem sie gut durchgetrocknet ist. Damit ist dann die Basis für die endgültige Oberfläche der Bordwände vorhanden.

      Viele Grüße
      Fritz
    • So Ihr Lieben,

      nach einer guten Woche in Zürich bei den Familien von zweien meiner Kinder, in der ich endlich mal wieder einen direkten Kontakt mit meinen 4 Enkeln hatte und dies sehr genossen habe, bin ich wieder zu Hause gelandet und so soll es nun hier weiter gehen.

      Hallo Wolfgang,

      ich glaube nicht, dass ich das geschafft hätte. Nelson hätte wahrscheinlich sowieso dabei wohl keinen Einfluss gehabt.

      @ Uwe F., SchnippSchnapp, Retep09, J.G.Christoph, MacDiveDoc, Piedade 73 und AnobiumPunctatum wieder einmaleinen Vielen Dank für die ja 2 !

      Viele Grüße
      Fritz
    • Nunmehr kann es an die endgültige äußere Bordwand gehen. Es wird zunächst der obere Teil der Bordwand beidseits angebracht Zunächst werden die benötigten Teile wiederum auf 0,5mm verstärkt. Dann werden die Kanten entsprechend gefärbt. In der Folge geht es an die Vorformung der Teile, jeweils nachdem diese von der Rückseite leicht befeuchtet wurden mit Hilfe von unterschiedlichen Rundhölzern. Dann wird die Rückseite der Teile mit UHU Flinke Flasche Lösungsmittel haltig bestrichen und dann das Ganze vorsichtig auf die Bordwand aufgeklebt und vorsichtig an die darunterliegende Bordwand angepresst. Dabei muss darauf geachtet werden, dass jeweils eine Anpassung an die darüberliegenden erfolgen muss.





      Viele liebe Grüße
      Fritz
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      Hallo Wolfgang,

      Du setzt ja große Hoffnung in meine Fähigkeiten?!

      Hallo Otto,

      Tja dass ist schon eine tolle Sache bei der Höhe!

      Hallo Tommi,

      Die Formen sind schon recht gut. Dennoch hadere ich weiter an der Bauanleitung. Sie ist schon sehr und undurchsichtig und zur Zeit bin ich Froh, sdas der Baubericht von Paperjoe im anderen Forum mich noch begleitet!

      @ attaku, Retep09, J.G.Christoph, Piedade 73 und MacDiveDoc wieder einmal Vielen Dank!


      VieleGrüße
      Fritz
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      Servus Fritz,

      ein superschöner Rumpf.
      Da kannst stolz drauf sein. daumen1

      Kupferst du das Unterwasserschiff ?
      Es gäbe ja auch die Möglichkeit mit weißen Planken zu bauen.

      Viel Erfolg weiterhin !


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Hallo Fritz, die Victory wäre nichts für mich, ehrlich. Alle deine bisherigen Arbeitsschritte sind mir zwar prinzipiell bekannt, aber allein die Dimensionen... Mich interessiert auch, wie du das Unterwasserschiff angehen wirst. Etwa echte Kupferplättchen? Das kann aber eine echte Aufgabe werden schwitz1 ... Nutzt du deine Erfahrungen noch von der BERBICE her?
      Ich selbst komme mit der Takelage nicht so recht weiter. Allein die Masse von Blöcken in der Miniaturgröße 1:100 - eine echte Uhrmacher-Arbeit. Für mich kaum vorstellbar, dass du diesen Teil des Segelschiff-Modellbaus bevorzugst. Viele Grüße Heinrich
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      Hallo Fritz,

      dieser Pott ist einer der schönsten, den ich kenne und wie er bisher von Dir umgesetzt wurde, nötigt mir wieder den allergrößten Respekt ab. Ich bin mal gespannt, wenn der Stern (oder wie heißt das Heckteil?) gebaut wird. Das ist für mich das perfekteste, was ich an Segelschiffen bisher gesehen habe und sowas hätte ich gern als Wohnung...

      Ich bleibe weiter fasziniert dabei ja 2 ja 1 beifall 1 .
      Gruß
      hj
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      Hallo Jürgen,

      Vielen Dank für das große Lob! Ja, ich habe vor das Unterwasserschiff mit Kupfer zu versehen!


      Hallo Ingo,

      das freut mich!


      Hallo Heinrich,

      Ich glaube, dass ich Dir die Victory auch nicht empfehlen würde. Wenn Du meinen Bericht bisher laufend gelesen hast, weist Du auch warum.


      Hallo hj,

      Zunächst einmal bin ich Stolz bezüglich Deines Lobes. Ich habe gestrahlt wie Zerev ob seiner Goldmedaille, auch wenn ich es nicht ganz so sehe wie Du!
      Das was Du als "Stern" bezeichnet hast, ist meines Wissens nach die "Heckgallerie"! Als Wohnung würd mir das allerdings zu sehr schwanken!


      So nun noch einen Dank an all die treuen Liker, wobei oben bereits genannten Forumsmitglieder natürlich eingeschlossen sind danke1 !

      Viele Grüße
      Fritz
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      So Ihr Lieben,

      als Nächstes habe ich beschlössen, die Grundlage der Gallion und den Kiel anzubringen. Dazu wurden die Teile 130 benötigt. Alle genannten Teile sollten zusammen mit einer Stärke von 4 mm angebracht werden. Davon wurden zunächst die Bogenteil durch Bristolkarton auf je 1 mm verstärkt. Weiterhin wurden aus Resten der 1 mm Lasercuts jeweils 2 Innenteile hergestellt.



      Um eine feste Verbindung mit diesen Teilen und dem Rumpf zu erzeugen wurden in die mittleren Teile kleine Lücken geschnitten, in die 1 mm starke Drähte geklebt wurden, die über die Ränder hinausragten und im Rumpf befestigt zu werden.



      Dann wurden die verstärkten Teile des Bogens außen beidseits aufgeklebt.



      Um die Teile am Rumpf zu befestigen wurden kleine Löcher an der Anbringungsstelle in den Rumpf gebohrt, die die freien Drähte aufnehmen sollen.

      Viele Grüße
      Fritz
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      Nun ist auch noch das Schegknie zu bauen. Zwar findet sich die Baunummer zwar auf der großen Bauzeichnung, doch es ist überhaupt nicht zu erkennen, wie es auf dem vorangehenden Teil ebenso war. Ich hatte das Ganze eigentlich nur auf einem Bild im Baubericht des Nachbarforums entdecken können und die Teile auf einem Baubogen gefunden. Es handelt sich dabei um die Teile 133 und 133a. Auch hier ist alles auf 4 mm zu verstärken. Nachdem ich das Teil fertig gestellt hatte, habe ich es mal probehalber aufgelegt. Das sieht dann so aus.





      Viele Grüße
      Fritz
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      Leider habe ich nun festgestellt, dass sich mir ein kleiner Fehler eingeschlichen hat. In dem unteren Teil der Gallion finden sich keine Schlitze für die beiden Sprietzurrringe. Ich habe das Ganze vorher gesucht, doch sie fanden sich weder im Baubericht noch auf den Teilen des Baubogens. Allerdings sollte ich vielleicht ein wenig mehr in mein AotS – Buch sehen, dann wäre es mir aufgefallen. Nun stehe ich vor dem Problem, wie schaffe ich diese Schlitze bei einem angebauten 4 mm Teil, dass ich auch noch zusätzlich mit Drähten besonders fest eingebaut habe. Ich sehe da keine Möglichkeit. Dort mit einem Bohrer zu arbeiten, erscheint mir mehr als unsinnig.



      Hätte einer von Euch eine Lösung?

      Viele Grüße
      Fritz
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      Ahoi Fritz,
      zunächst: Beeindruckende und sehr schöne Fortschritte. Die Victory verspricht zu einem weiteren Schmuckstück in deiner Flotte zu werden.
      Und der Bogen hat offenbar die gleichen Kinken wie der der Bellona: Auch hier war die Öffnung zur Durchführung der Bugspriet-Wuhling nicht eingezeichnet. Das fiel mir auch erst auf, als ich diese anbringen wollte. Ich habe, da bei mir schon das gesamte Geraffel am Bug dran war, dann zum Bohrer gegriffen und mehrere kleine Löcher nebeneinander gesetzt und anschließend plangefeilt. Allerdings habe ich den Rumpf an der Stelle dann mit Acryl-Farben übergemalt, um den Fail zu kaschieren. In deinem Fall wäre ein langsamer und vorsichtiger Abriss noch möglich??! Denn soo toll ist das bei der Bellona nicht geworden:



      Das bekommst du sicher besser hin... rotwerd1
      Bis die Tage und liebe Grüße
      Nat
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      Hallo Nat,

      Vielen Dank für den Rat. Auf diese Idee bin ich auch schon gekommen, doch fürchte ich, dass leider zu keinem sehr guten Ergebnis führt. Ich habe vor einem Abriss ein wenig Bammel, da ich die Bugspriet-Wuhling mit Weißleim größerer Menge befestigt und zusätzlich mit vier 1 mm starken Drähten stabilisiert habe. Eine Idee von mir wäre vielleicht die beiden Öffnungen an die Unterseite der noch nicht angeklebten Scheg, die bei diesem Modell getrennt von der Wuhling ist, zu verlegen. Es findet sich am Knie jedoch noch eine Bohrung, durch die der Stagkragen dort später gehen soll. Ich werde nun aber erst die schwarz -gelben "Barkhölzer(?)" anbringen.

      Viele Grüße
      Fritz