TS HANSEATIC; HMV; 1:250

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Es folgte ein wenig Kleinkram auf Brücken- und Peildeck: Lüfter, Magnetkompass, Peilsäulen in den Nocks, Funkpeiler und ein Radarmast.




      Es folgten noch ein paar Lüfter im Bereich des ehemaligen dritten Schornsteins. Insgesamt kamen hier zehn Stück unterschiedlicher Bauart auf das Schornsteindeck. Kleiner Tipp, falls sich jemand nochmal über das Modell hermachen möchte: Die Bauteile 221 b und 222 b sind gegeneinander vertauscht; 221 b gehört zur Baugruppe 222 und umgekehrt.
      Und so sieht der Lüfterwald am Ende aus:





      Kurze Anmerkung: Die zusätzlichen "Lüfterbilder"(vier mal 268) gehören nicht hierher, ich weiß nicht, wie die hier gelandet sind. Technik...
      Images
      • HA-268.JPG

        305.44 kB, 1,333×1,000, viewed 1 times
      • HA-268.JPG

        305.44 kB, 1,333×1,000, viewed 1 times
      • HA-268.JPG

        305.44 kB, 1,333×1,000, viewed 1 times
      • HA-268.JPG

        305.44 kB, 1,333×1,000, viewed 1 times
    • In der Bauanleitung für den Ätzsatz tauchten dann schließlich noch eine Reihe von „Stützwinkeln“ auf, die unter den Überhang des Promenadendecks zu montieren sein sollten. Nach eingehender Diskussion im Kollegenkreis habe ich mich dazu entschlossen, die Teile aus dem Ätzsatz nicht zu verwenden, sondern mir Knotenbleche - die eher passen - selbst zu schnitzen. Sieht in jedem Falle korrekter aus (Bild 309)




    • Es folgte eine Reihe von Stützen, die im Bereich der Zugangstüren zum Promenadendeck anzubringen waren. Im Ätzsatz sind es die auf dem Bild 310 zu erkennenden Teile. Ein lockeres Durchzählen ergab: Die reichen nicht. Da hat sich, wer auch immer die Platine gemacht hat, leicht und locker verzählt... Na gut, ich habe sie durch Kartonstreifchen ergänzt.
      Auf dem Bild 311 kann man erkennen, wie Markierungen an der Promenadendeckswand und an der Bordwand übereinstimmen. Liegen richtig schön übereinander. Beim Eingang daneben dann ein Versatz, der sich gewaschen hat (Bild 312). Nein, das läuft nicht mehr unter Bastlerfehler.



    • Danach waren die Masten an der Reihe. Der achtere Mast war so unspektakulär, dass ich völlig vergessen habe, seinen Einbau fotografisch festzuhalten. Beim vorderen habe ich aber dran gedacht...



      Damit die nach vorn abgelegten Ladebäume sicher ruhen können, gibt es dafür zwei Gestelle. Das größerer hat seinen Platz zwischen den beiden Ankerspills...allerdings gibt es keine Markierungen. Auf dem letzten Anleitungsbild ist zu sehen, dass zwischen dem Luk zu Vorpiek und Kettenkasten und besagtem Gestell noch der Reserveanker seinen Platz hat. Also wurde der zunächst zusammengebaut und an Bord gebracht und anschließend die Ladebaumstütze zwischen den Spills platziert.






      Die Ladebäume sind auf ihrem Platz.

    • Dann war da noch der Notruderstand. Aus dem Anleitungsbild ging hervor, dass dort drei Objekte einzubauen waren, Markierungen gab es aber nur für deren zwei. Warum auch immer. Aber das ist ja nichts Ungewöhnliches... Und vor allem nichts, was sich nicht beheben ließe...Hier wurde auch noch der Flaggstock eingebaut. An die Schornsteine kamen oben noch je Seite ein Antennenhalter und damit war das Schiff bis auf die Takelage fertig...







    • Damit war sie also fertig, die „Schöne Hamburgerin“… (die erste mit diesem Attribut)
      Es hat am Ende doch etwas länger gedauert, als sogar ich angenommen oder gar befürchtet hatte. Insgesamt kann man von eine „Netto-Bauzeit“ von rd. 10 Monaten ausgehen. (Wobei man pro Monat von rd. 20 Stunden Arbeitszeit auf der Zimmerwerft ausgehen kann…)
      Das lag neben dem „Rettungsboot-Marathon“ auch an dem unerwartet kniffeligen Bug, der mich länger als erwartet beschäftigt hat. Wenn man das Schiff auf Abbildungen sieht, dann denkt man eigentlich: Jo, typischer 30er-Jahre-Kasten; gerade, glatt und schlicht! Gut, das typische Kreuzerheck des Schiffes ist bestimmt ein wenig „fiegeliensch“, wie der Hamburger sagt, aber dass der eigentlich nur wenig ausladende Bug einer unerwartet intensiven Bearbeitung bedarf, das ahnt man absolut nicht. Der Bug von Carsten Horns HAMBURG war durchaus extravagant, aber er war tatsächlich deutlich einfacher zu bauen als der von Peter Brandts HANSEATIC; hätte ich so nicht für möglich gehalten. Ich war jedenfalls heilfroh, als der Rumpf fertig war. Und natürlich auch darüber, dass er doch - zumindest halbwegs - zum Weiterbau geeignet war, denn auch die Rundablage wäre ja durchaus eine Option gewesen.
      Zum Erfolg bei der Beplankung hat ganz eindeutig das einmalig stabile Spantengerüst beigetragen. Ich habe es ja schon erwähnt, aber ich bin absolut fasziniert von der Stabilität, die hier ohne Verdoppelungen und ohne Verwendung eines stärkeren Kartons erreicht wurde. Da konnte ich beim Anbringen der Bordwände gerne ein wenig „handfester“ werden. (Was auch erforderlich war…)
      Erfreulich war, dass ich seinerzeit noch den Satz Ätzplatinen erstehen konnte, für die perfekte Darstellung von Relings und Niedergängen ist er einfach unverzichtbar. Ein weiterer Vorteil beim Vorliegen der Ätzplatine ist das Vorhandensein der Lampenbögen 260. Die sind als Kartonteile nicht vorhanden, es gibt auch in der eigentlichen Bauanleitung keinen Hinweis darauf, lediglich in der Anleitung zum Ätzsatz finden sich entsprechende Hinweise.
      Trotz aller „Besonderheiten“ ist die HANSEATIC ein durchaus ansehnliches Modell geworden. Das liegt auch ganz eindeutig an der klassischen Linienführung. Das Teil sieht eben noch nach Schiff aus und nicht nach ins Wasser gefallenem Wohnblock!
      Nun sollte die HANSEATIC eigentlich ins Regal wandern. Aber für den vorgesehenen Platz war sie am Ende tatsächlich ein paar Millimeter zu lang. Also habe ich mir eine Vitrine anfertigen lassen, die jetzt im Arbeitszimmer auf einem Schrank ihren Platz gefunden hat. Dort kommt die HANSEATIC wunderbar zur Geltung. Diese Unterbringung hat außerdem den Vorteil, dass man nicht auf die Decks schaut. Das hat mir die Anfertigung unzähliger Liegestühle erspart. (Die ja bei Schietwetter ohnehin alle weggestaut wurden…)



      Damit ist diese Kurze Bauschilderung an ihrem Ende angelangt.

      Beste Grüße aus dem Heimathafen der „Schönen Hamburgerin“
      Fiete
    • Hallo Fiete,

      da muss ich Dir zustimmen - die "Hamburg" sieht mit ihren Fenstern überaus gelungen aus! beifall 1
      Ansonsten Glückwunsch zur diesem ebenfalls sehr feinen Modell! klasse1

      Servus
      hvt
      Und täglich grüßt das Murmeltier - die bundesdeutsche Version seit Januar:
      Demnächst ist mit steigenden Liefermengen bei den Impfstoffen zu rechnen!
    • Hallo Fiete

      Herzlichen Glückwunsch zur Indienststellung dieses wundervollen Dampfers!
      Ich ziehe den Hut vor jedem, der das Durchhaltevermögen hat, solche Klopper zu bauen. Und wenn dann noch die Qualität auf so hohem Niveau ist, dann darf man das wohl Modellbau der Spitzenklasse nennen!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Moin Fiete!

      Vielen Dank für Deinen schönen und ausführlichen Baubericht, der vermutlich einigen Bastlern, die sich ebenfalls an das Modell wagen,
      eine große Hilfe sein dürfte.
      Ich selbst habe sie auch schon gebaut und finde sie immer noch toll.

      Sehr spannend finde ich Deine Einleitung zu Deinem Baubericht, insbesondere wenn man die Örtlichkeiten in Hamburg kennt.

      Viele Grüße,
      Torben
    • Moin zusammen,

      ein herzliches Dankeschön an hvt, Torben, Joachim und die beiden Peters für die wohlwollenden Anmerkungen.

      Was die Einleitung anbelangt, wenn ich zu dem Original, das hinter dem Modell steckt noch etwas berichten kann, dann mache ich das gerne. Hintergrundwissen ist ja immer ganz interessant, finde ich...

      Beste Grüße
      Fiete
    • moin Fiete,

      Grüße aus Osnabrück nach Hamburg, wo ich geboren bin ...
      Tolles Modell in bestechend schöner Umsetzung ! ! Perfekte saubere Arbeit, das beeindruckt mich immer sehr. Und natürlich das Durchhaltevermögen bis zur Fertigstellung.
      Gut finde ich auch die umfangreiche Beschreibung des Schiffes, damit wird es ganz anders lebendig und bekommt eine Geschichte.
      Bin aufs nächste Projekt von Dir gespannt.

      Beste Grüße von Frank
      Aktuelles Projekt : Lokalbahn E-Lok EG1 - HS-Design 1:45
    • Moin Frank,
      besten Dank auch für Deine freundlichen Worte. Was die perfekte saubere Arbeit anbelangt, nun, man muss nur mit der Kamera weit genug weg bleiben vom Objekt... Und mein Durchhaltevermögen erstaunt mich auch immer wieder. Vor allem 22 Rettungsboote...das zieht sich.
      Ein nächster Baubericht wird sicherlich ein wenig auf sich warten lassen. Ansonsten immer mal im Nachbarforum vorbei schauen, da gibt es sicherlich ab Sommer wieder etwas...
      Lieben Gruß aus Hamburg
      Fiete
    • Moin Fiete!
      Tolles Modell mit unglaublich vielen Details, die Du richtig sauber gebaut hast.
      Besonders die Rettungsinseln und Rettungsboote sind ein Beweis für Deine saubere und akkurate Bauweise (um die hast Du schon in Großaufnahme fotografiert daumen1 )
      Ein echtes Schmuckstück was Du da gebaut hast! beifall 1
      Liebe Grüße
      Jörg
    • moin1 Fiete,

      als freund der Hamburger Schiffe gucke ich erst jetzt in Deinen Baubericht... verlegen2
      Ein schönes Modell der HANSEATIC ist Dir gelungen! Ein tolles Schiff und eine schöne Ergänzung Deiner Modellsammlung.

      Viele Grüße,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe: