Drei Kleinschiffe, HMV; 1:250 - ein weiterer Rekonvaleszens-Baubericht

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    • N'Abend Freunde,

      @Wolfgang und alle Liker: danke1

      Aaaaalso.....Bordwände:
      Diese Art von Bordwandbau hab ich zwar schon mehrfach gesehen, aber noch nie selber ausprobiert.....ich war also skeptisch....



      Da ich die grünen Decks zudem streichen wollte (musste aufgrund des aus 0,5mm-Maskierband bestehenden Decksrandes sein) hab ich mir zudem eine passende Farbe zurechtgemischt:



      Wider Erwarten klappte die Geschichte sehr gut:



      Der Rumpf ist übrigens schwarz, kommt bei der grünen Unterlage und dem grünen Deck aber mit Grünstich einher.....
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    • Kopfzerbrechen bereitete mir der weiß-rote Wasserpass.....mit Abkleben von zwei Farben klappte das schonmal nicht...also wurde zunächst nur eine Farbe abgeklebt, nämlich weiß.



      Zusätzlich auf halber Breite Rot klappte nicht, denn ich bekam das schmale Maskierband nicht dicht genug, die Farbe lief drunter. Also alles abgeschliffen, nochmal ein weißer Wasserpaß gemalt....und dann ganz unten mit einem 0,5er roten Decal-Streifen aus meinem Fundus beklebt.



      Der Streifen war jedoch sehr instabil, deswegen hab ich den ganzen Rumpf mit glänzendem Klarlack gestrichen, so alles gesichert und später wieder mit matten, farblosem Lack mattiert.



      Und morgen kommt die "Kuhl" dranne!



      bis denne
      Tommi
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    • Moiiiiin,,

      @Scorpion1963: Danke Norbert, und allen Likern auch !!! ja 2

      Die Kuhl stand an. Das eigentlich zusamenhängende Bauteil musste komplett auseinandergeschnitten werden, denn die vorgeritzte und geknickte Version bekam ich nicht unfallfrei durch die Decksöffnung.
      Hier kamen auch die ersten Details ans Schiffchen:



      Die Kuhl wurde damit ausgestattet, ein zusätzlicher Not-Außenruderstand spendiert (weil da irgendwie Platz für da war) , und mit ein paar kleinen Decals etwas mehr Leben verbreitet:





      Morgen gehts an die ausgedehnte und 2etagige Kajüte, vor denr ich etwas Bammel hab, wegen der vielen großen Fenster.... denk1

      bis die Tage
      Tommi
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    • N'Abend Freunde,

      @ Kurt und alle Liker:
      Dankeschöööön !!!
      Winzteile hat das kleine Modell tatsächlich reichlich..... ausguck1

      Das Deckshaus stand an.
      Das war im Bogen als zusammenhängendes, vielfach zu knickendes Teil vorgesehen. Das kam meinen Plänen aber nicht entgegen, da ich alle Fenster ausstechen wollte. Dadurch wären die Wände und Fronten zum Knicken viel zu instabil geworden. Zudem bin ich ein Anhänger scharfer Kanten.....



      Also wurde das Teil zunächst "van achteren" satt mit Sekundenkleber stabilisiert und dann völig in seine Einzelteile zerlegt, die Fenster ausgestochen, nur die der Schiebetüren nicht, die ich separat fertigte.



      Die Frontscheibe ist dreiteilig. Die Stege waren derart dünn, dass ich das Fenster in Einem aiusstach und die Stege aus 0,3mm-Profilen nachbaute.
      Die Wände und Fronten wurden weiß gestrichen. Mach ich ungern, da die weiße Kartonfarbe so gut wie nie zu treffen ist und der Anstrich immer etwas vergilbt und schmuddelig wirkt.....deswegen gibt es von mir auch kaum weiße Schiffe..... lala1



      Sodann wurde der Aufbau wieder zusammengesetzt, stumpf geklebt wurde durchweg mit Sekundenkleber.
      Die Fenster wurden von innen mit Tesafilm zugeklebt, geschwärzt und von außen mit dünnflüssigem, hochglänzendem Klarlack aufgefüllt.
      Das Ganze sieht nun wie folgt aus:



      Morgen werde ich noch die Deckskanten nachputzen, die Schiebetüren nebst Lagern einbauen und eine Bodenplatte fertigen. Die Originalplatte hab ich nämlich dummerweise schon als Platzhalter aufs Deck geklebt..... staun1



      bis denne
      Tommi
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    • N*Abend Freunde,

      Danke für die Likes ! danke 2
      Die Deckskanten des Aufbaues, also die Übergänge zwischen weiß und grün, wurden so gut wie möglich versäubert, anschließend kam die ganze Schäselameng aufs Deck.
      Passte ganz gut, anschließend wurden die seitlichen Schiebetüren montiert.







      Und nun geht das Schiffchen in die Ausrüstung.... arbeit2

      bis die Tage
      Tommi
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    • N'Abend Freunde,

      @Jürgen und alle Liker:
      Herzlichen Dank für Lob und Anerkennung !!! danke 2

      Zunächst wurde das kleine Modell am Bug mit einer sichelförmigen Art Wellenbrecher oder kleiner Schanz ausgestattet.



      Sodann habe ich auf dem originalen Bauteil des vorderen Aufbaudecks eine quadratische Umrandung einer Luke gefunden, die war durch das Lackieren mit Grün weg.
      Zunächst hab ich das Deck mit Klarlack grundiert, sodann aus einem rot gestrichelten und geteilten Luftwaffe-Decal ein Quadrat geformt und nach Trocknung alles mit mattem Klarlack gesichert.

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    • Dann kamen Decks- und sonstige Details dranne.....
      Das sind im Einzelnen:

      Kombüsenabzug aus Spritzenkanülen und aufgepimpte Ankerwinde:



      Drei Pilz-Lüfter, und zwei Riffelbleche, fürs Deck neben den Schiebetüren:



      Die Positionslichter:



      Scheinwerfer und Megaphon:



      Insgesamt 4 Luken:



      Und 8 Poller aus 0,5mm-Polystyrol. Die Poller im Original waren mit cal. 1 mm viel zu massiv, eine Grundplatte war nicht vorgesehen:



      Und hier sind alle Teile beisammen, nebst den schon fertigen zwei Rettungsringen:

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    • N*Abend Freunde,

      @Kurt & Fritz:
      Dank Euch Jungs, und allen Likern auch !!! laola1

      Ein paar Sächelchen fehlten noch, und zwar der "Großmast", Gösch, Flaggenstock, Takelage und.....genauuuu, der Anker, nebst Kette.
      Die "Eingeweichten" unter Euch werden schlagartig erkennen, daß es sich bei dem von mir verwendete Anker nicht um einen deutschen Klippanker, sondern um den japanischer Stockanker eines japanischen Motorbeibootes der CHIKUMA aus einem japanischen Ätzsatz handelt. Aber er passt von der Größe her so gut, also kommt er an Bord.
      Die "Ankerkette besteht aus verdrilltem Kupferdraht.
      Der Mast ist aus einer Mischung von Karton, der Stab ist ein 0,3mm-Federstahldraht-Stück.
      Die Flagge ist aus dem Bogen, der Karton wurde gespalten.
      Die Takelage ist rudimentär, besteht aus 0,1mm-Neusilberdraht.



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    • Und nun ist das kleine Bereisungsschiff fertig.
      Das Modellchen ist 58 mm lang und besteht aus 152 Bauteilen.
      Und schaut nun so aus:







      .....und noch'n kleines Fazit:

      Ich habe viel von dem HMV-Minibogen verwendet , zumeist war die Passform gut. Bis auf die Kuhl, da war die Decksöffnung zu klein, ich musste ziemlich anpassen.
      Aufgepimpt hab ich natürlich auch wieder.
      Leider ist mir die Decksfarbenmischung ziemlich schnell aingetrocknet, so daß z.B. die Luken nicht so glatt geworden sind, wie ich es gern gehabt hätte.
      Das Einzige, was mir wirklich gefehlt hat, ist die Schleuderscheibe mittig des mittleren Frontfensters. Ich hatte kein passendes Ätzteil, da in meiner Bogen-Sammlung kein einziges modernes Schiff ist.

      Morgen gehts nun an das dritte Kleinmodell.

      Bis denne
      Tommi
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    • N'Abend Freunde,

      @Thomas, Günter und Hagen:
      Jungs, das tat gut !!!
      Und die vielen Likes auch !!!
      @Günter/Rezatmatrose:
      Dein Wort in Gottes Gehörgang...... danke1

      Wie war das nochmal..... denk1
      "Drum trink ich, gewährt mir die Bitte, in Eurer Runde das Dritte"..... prost1 lach 2
      Soll heißen, das dritte Kleinmodell wirft seine Schatten ( na ja...) voraus, eigentlich sogar das vierte, denn das Motorboot WERRE hat einen Prahm im Schlepp.
      Zunächst das übliche, Grundplatte und Spanten, dieses Mal eine etwas ungewöhnliche Ausführung.
      Beim Motorboot fehlt zudem Spant 6, denn der trägt gleichzeitig Türen und Fenster des Eingangs in die Kajüte, muss also erst aufwendig vorbereitet werden, bevor er an Bord kommt.



      Und Trocknen:



      Und das wars auch schon für heute, morgen gehts weiter, wenn alles gut durchgetrocknet ist.
      Bis denne

      Tommi
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    • N'Abend Freunde,

      @Kurt:
      Dank Dir, Nr. 3 ist in der Mache! arbeit1 arbeit2
      Vielen Dank auch für die Likes! knuddel1

      Bevor es beim Motorboot weitergeht, musste erstmal Spant Nr. 6 gebaut werden. Der weist nämlich Außendetails auf, welche vor dem Einbau nachgebildet werden mussten.
      Findet man ja öfters bei Schiffsmodellen, besonders wenn die Decks eine Stufe aufweisen.







      Dieser Spezialspant besteht aus 11 Bauteilen....und so wirds wohl weitergehen!

      bis denne
      Tommi
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    • Auch das Deck des Motorbootes kam dran.
      Der im Bogen schwarz abgesetzte Decks-Rand wurde mit 0,5mm Maskiertape nachgebildet.



      Hierbei musste im Bereich Spant 6 eeetwas nachgearbeitet werden, denn der Spant war eine wirkliche Winzigkeit zu breit für den Decksausschnitt....danach flutschte das Deck quasi an seinen Platz.
      Der Spant selbst, der ja quasi die Rückwand der Kajüte darstellt, wurde mit zwei eigentlich nicht vorgesehenen Stützen gesichert.
      Die Grundplatte der späteren Kajüte wurde verdoppelt ebenfalls schon aufgebracht, um später ausreichend Klebefläche an der unteren Kante zu gewährleisten.
      Die Wände des Deckshauses bestehen nämlich quasi nur aus Fenstern, das wird noch was.... denk1
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    • Servus Tommi,

      auf deiner Werft geht es ja flott voran!

      Das Bereisungsschiff ist Dir sehr gut gelungen und die vielen Details zeigen, wie schön und sauber du baust. klasse1
      Und zum Abschluss gleich zwei auf einen Streich! cool1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Moin Tommi,
      wenn ich Deinen Bericht so folge,könnte man auf das schmale Brett kommen, das auch zu können.
      So anschaulich berichtest Du hier. freundlich1
      Auch gefällt mir ,das aus so kleinen einfachen (gibt es in Kartonbau eigentlicht nicht) Modellen ,wirklich schicke Teile werden.
      Gruß Thomas
    • N'Abend Freunde,

      @Andreas, Thomas:
      Danke Jungs, das tat gut !!! high five1
      @Hagen:
      Das Schiffchen ist aus einer heimischen Werft, da fehlen keine Schrauben ..... grins 1

      Also Bordwände:
      Die waren bei der WERRE geteilt.



      Da beim Bereisungsschiff das am Bug zusammenhängende Teil nach Vorformen wie ein Schuh über das Spantengerüst passte, hab ich das hier auch versucht und die Bordwandteile vorne mithilfe einer Lasche fast unsichtbar zusammengeklebt.



      Aber was beim einen Modell klappt, muss nicht zwangsläufig auch fürs Nächste gelten....also wieder auseinandergeschnitten, und erstmal unten am Spantengerüst anstatt der Klebelaschen eine schmale Leiste angebracht.
      Sodann wurde jede Seite separat angebracht, anschließend schwarz gepönt.



      Das Modell weist einen roten Wasserpaß auf. Dieser wurde nach Augenmaß mit schmalem Maskierband abgeklebt und gemalt.

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    • Beim Prahm bekam ich Probleme mit der Höhe der Bordwände im Bogen.
      Ich hatte sowohl Bodenplatte als auch Deck verdoppelt, nun kam die Bordwandhöhe nicht mehr hin und ich musste etwas zugeben.
      Das ging aber ganz gut.
      Zudem erhielt auch der Prahm eine Decksumrandung aus 0,5er Maskierband:



      Nach dem Bemalen sah die Geschichte wie folgt aus:

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    • Die Bordwände der Werre wiesen neben dem roten Wasserpaß unten einen schmalen, weißen Streifen an der oberen Bordwandkante aus.
      Da ging nix abzukleben, also musste ich wieder in die Trickkiste greifen:

      In meinem Fundus befindet sich ein Decal-Blatt eines Revell-Modells mit schmalen, weißen Streifen:



      Der wurde mit Wasser und Pinsel vorsichtig in Position gebracht.....



      .....und nach dem Abtrocknen mit Hochglanz-Klarlack gesichert.
      Das muss nun erstmal gründlich trocknen, bevor ich des mit mattem Acryl-Klarlack wieder mattieren kann.



      bis denne
      Tommi
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    • N'Abend Freunde,
      herzlichen Dank, auch für die vielen dicken Daumen ja 2

      @Hagen:
      Decals im Kartonmodellbau sind eher selten bis sehr selten, denn der Druck vieler Kartonmodelle ist schon sehr fein.
      Aber als Ergänzung, oder eben bei Ganzkörperbemalern wie mir sind sie durchaus nützlich, wenngleich die Verwendung sehr aufwändig ist.

      Und weiter im Text:
      Durch die Bemalung waren die Rumpfaufschriften der WERRE verschwunden. Da ich diese naturgemäß als Decals nicht habe, habe ich die Aufschriften sehr knapp aus dem Originalbogen aisgeschnitten, aufgeklebt und das Ganze, nebst Rumpf, mit mattem Klarlack gestrichen. So wurde auch der Rumpf wieder mattiert.



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    • Weiter gings also mit der WERRE, deren Kuhl mit dem gebauten Interieur ausgestattet wurde:



      Bei jedem Modell gibt es ein oder mehrere Bauteile, von denen man weiß, daß es schwierig wird, und daß von einem erfolgreichen Bau möglicherweise der Fortgang des Baues davon abhängt.
      Bei der WERRE sind dies die Wände der Kajüte, welche sehr eng mit 16 Fenstern versehen sind, die alle ausgestochen und verglast werden müssen.



      Die Bauteile wurden von der Rückseite satt mit Sekundenkleber verstärkt, um beim Ausstechen die schmalen Stege erhalten zu können.
      Mal sehen, ob das klappt, drei Versuche hab ich !
      Entweder es geht gut, oder der Bau der kleinen WERRE endet hier..... mafia1

      bis denne

      lg. Tommi
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