Schwimmdock Tsingtau abgesenkt 1:250 (Pianisto)

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    • Schwimmdock Tsingtau abgesenkt 1:250 (Pianisto)

      Hallo Freunde des Kartonmodellbaus,
      groß war die Freude, als das HMV Clubmodell 2014 Ein Stück Kai in Tsingtau mit der Arcona in Tropenfarben auf den Markt brachte. Die Ausgabe des Clubmodells war mit der Ankündigung verbunden, daß weitere Audgaben zum Thema Tsingtau folgen sollten. Leider ist das Interesse beim Verlag wohl erloschen.
      Immerhin gab es von Dirk (Pianisto) einen Ergänzungsbogen, der Wagons der Schantungbahn, Draisinen, Sampans und eine Barkasse der Hamburg-Amerika Linie enthielt. Damit konnte man dann schon etwas anfangen. Diorama Tsingtau.

      Nun gibt es eine Ergänzung, die in doppelter Weise eine Lücke füllt. Das Schwimmdock von HMV ist nicht mehr lieferbar. Pianisto hat nun das Schwimmdock von Tsingtau konstruiert, das mit 125 m Länge auch zur Aufnahme größerer Einheiten geeignet ist. Damit steht den Freunden der älteren Epoche nun ein Schwimmdock zu Verfügung, für zeitgenössischere Bauten wird es ein modernes Schwimmdock von Jabietz geben.

      Das Schwimmdock von Tsingtau stammt aus dem Jahr 1905 und wurde von der Gutehoffnungshütte Oberhausen gebaut. Die Quellenlage ist natürlich nicht üppig und nur die unermüdliche und umfangreiche Recherche Markus Bodeux machte dieses Projekt möglich.



      Der Bogen ist nun so weit gediehen, daß ein Probebau der abgesenkten Version möglich ist.Das Modell wird es nicht als Download geben, sondern als gedruckten Bogen.

      Darin ist eine Wasserfläche auf zwei Bögen enthalten.





      Die Bögen weisen Rückseitendruck auf und enthalten als Zugabe Sampans und die Barkasse der Hamburg Amerika Linie.





      Im nächsten Jahr zum Treffen in Mannheim sollte der Bogen druckfrisch vorliegen und die schwimmende Version des Docks wird auch im doppelten Wortsinn auftauchen. Und Dirk hat auch noch eine schöne schwimmende Einheit konstruiert, über die ich aber hier nicht mehr verraten möchte.

      Meine Untaten

      Wir leben in einer Welt worin ein Narr viele Narren, aber ein weiser Mann nur wenige Weise macht.
      (Georg Christoph Lichtenberg)
    • Los geht es mit den beiden seitlichen Caissons, für deren Bau natürlich ein Spantengerüst erforderlich ist. Sauberes Arbeiten ist angesagt, damit sich dann die Außenhaut der Seitenkästen problemlos darüber fügt. Ich habe die Gerüste mal auf die Markierungen der Wasserfläche gestellt, damit man die Maße abschätzen kann.




      Meine Untaten

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      (Georg Christoph Lichtenberg)
    • Servus Kurt,

      Ich sag nur cool1 !
      Schön, daß Dirk weitermacht.
      Die Barkasse gefällt mir ausnehmend gut!

      Schade, daß HMV die Linie nicht weiterverfolgt hat.

      Ganz fies ist, daß man gut 11 Monate warten muß bis man den Bogen "kriegen" kann!
      Aber wenn dann auch die gelenzte Version zur Verfügung steht ...... freu1 Mannheim, ich komme!

      Mist! motz1 Jetzt muß ich zusehen, daß ich mit meiner "Liesl" in die Gänge komme! schwitz1

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Kurt,

      ein abgesenktes Schwimmdock bietet viele spannende Möglichkeiten zur Dioramengestaltung. Ein Wasserlinienmodell ist darin bestens aufgehoben und erfährt eine aussergewöhnliche Präsentation. Das wird am Ende bestimmt toll aussehen wenn Du wahlweise eines Deiner vielem Modelle dort festmachen lassen wirst!

      Viel Vergnügen beim Bau,
      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Der Baubericht ruft bei mir natürlich freudige Erregung hervor ! freu1
      Lang genug hat es gedauert, das gesamte, gelenzte, Modell ist aber auch eine sehr komplexe Angelegenheit,
      ich kenne ja die Originalpläne. zwinker2
      Ich schneide parallel mal meinen Probedruck an und baue im Stillen hinterher, morgen gehts los.

      Kurt - viel Freude und Erfolg !

      Viele Grüße
      Markus
    • Hallo Hagen,
      da könnten einige Deiner Modelle einschwimmen.
      Hallo Wolfgang,
      das Dock dürfte durchaus auch in einem kuk Hafen eine gute Figur machen.
      Die Wartezeit ergibt sich daraus, daß erst einmal Probebauten gemacht werden. Ich werde da nicht das einzige "Versuchskaninchen" sein.
      Korrekturen müssen eingearbeitet werden, die Sache druckfertig gemacht werden und die gelenzte Version sollte dann ja auch fertig sein und die erfordert noch einige Arbeit.
      Hallo Günter,
      wie den bereits erhältlichen Zusatzbogen wird es das Modell direkt bei Pianisto geben. Wenn alles planmäßig verlaufen sollte, wird Pianisto in Mannheim einen ordentlichen Stapel gedruckter Bögen dabei haben.
      Hallo Klaus,
      zum einen wird das Dock natürlich mein Tsingtau Ensemble ergänzen. Es ist kein Zufall, daß ich die SMS Panther mit Unterwasserschiff gebaut habe.
      Das abgesenkte Dock eignet sich, wie Du schon richtig geschrieben hast, gut zur Präsentation anderer Wasserlinienmodelle der Epoche.
      Hallo Markus,
      warum heimlich? Ein weiterer Baubericht schadet nicht.
      LG
      Kurt

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      (Georg Christoph Lichtenberg)
    • Hallo Ihr Lieben,

      ihr seht hier nun endlich unser geheimes Forenprojekt, wofür Peter (der Begründer von Tsingtau im Kartonmodellbau) uns einen Bereich eingerichtet hat, worauf PowerTom, Markus Bodeux, Peter, Kurt und ich zugreifen können. Dadurch ist uns Recherche etc. viel leichter möglich. Vielen Dank dafür.
      Hier noch die Ausgangsthematik:
      commons.wikimedia.org/wiki/Fil…Tsingtau._Schwimmdock.jpg

      Gruß pianisto
    • Servus Kurt,

      das mit dem "Bei der Liesel in die Gänge kommen" hat einen familiären Grund.

      Nachdem die Liesel in der Yangtse-Mündung nach Bruch der Ankerkette aufgebrummt ist und beschädigt worden war, ging sie nach Tsingtau zur Reparatur ins Dock.



      Wann das war?
      Auf ihrer 08er-Reise als Stationär in Ostasien, 1908 - 1910, als mein Großvater an Bord war.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


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      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Harald,
      ja, Du hast ja reichlich Einheiten vom Kaiser, die sich darin gut machen dürften.
      Hallo Wolfgang,
      da ist das Dock ja für Dich ein klares musthave. Herzlichen Dank für die guten Fotos.
      Hallo Thomas,
      ein phanzastisches Modell eines Schwimmdocks hast Du ja schon gebaut. Bis dieser Bogen gedruckt vorliegt, hast Du längst die alte Fingerfertigkeit wieder erlangt.
      LG
      Kurt

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    • Das mit dem nackten Gerüst sollte nicht lange so bleiben. Bei der Verkleidung fallen Oberlichter auf. Dirk hat Teile zum Verdoppeln auf dem Bogen vorgesehen. Sicher eine gute Lösung, ich möchte aber lieber eine Verglasung und kann es nicht lassen, den Probebau bereits etwas zu supern.



      Die Verkleidung des Caissons klebe ich zusammen und stülpe sie über das Spantengerüst, was problemlos geht.



      Eigentlich wäre nun das abgesenkte Dock fast schon zur Hälfte fertig, doch so einfach kommen wir nicht davon. Dirk hat da jede Menge Kleinteile vorgesehen, die den beiden Seitenkästen Tiefe geben werden. Wir fangen mal mit den Oberlichtern und den massiven Einstiegsluken an.


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    • Ich zitiere: "In den Seitenkästen sind außer den Motor-, Spill- und Inventarienräumen noch Wohnräume (1 Eßraum, 1 Schlafraum und 1 Küche) mit den erforderlichen Einrichtungen für eine Dockwache vorgesehen"
      Quelle: Broschüre von der GUTEHOFFNUNGSHÜTTE, scheinbar anläßlich einer Ausstellung, wo es auch ein Modell in 1:50 gab, welches wohl im 1. Weltkrieg verbrannt ist. Das Modell wurde offensichtlich zu Ausbildungszwecken nach Tsingtau verbracht.

      Gruß pianisto
    • Hallo Dirk,
      die Information über die Wohnbereiche in den Seitenkästen ist interessant. Irgendwie ist das ja logisch, da das Schwimmdock ja doch etwas von einem Schiff hat und wohl der ständigen Bemannung bedarf. Nur besonders heimelig dürfte es in den schmalen Seitenkästen nicht zugegangen sein.
      LG
      Kurt

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    • Da die Italia abgeliefert ist, kann ich mich nun mehr des Kaisers Dock widmen. Ich habe mich entschlossen, erst einmal einen Seitenkasten fertigzustellen und dann den zweiten zu bauen, in den dann die Erfahrungen aus dem Bau des ersten Kastens einfließen können.
      Der Anfang ist kleinteilig und mühsam. Poller sind zu bauen



      und jede Menge Klampen.


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    • Und nun geht es los mit den Laufbrettern.



      Für die gibt es jede Menge Stützdeiecke. Erfreulicherweise hat Dirk darauf verzichtet, sie aus verdoppeltem Karton zu konstruieren, sondern hier den Rückseitendruck eingesetzt. Dadurch werden sie nicht zu dick. Mit dem Skalpell bekommt man sie auch sauber ausgeschnitten.


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    • Nun geht es weiter nicht ans Bretterbohren, aber Bretter verlegen. Wie man hier hoffentlich deutlich genug sieht, hat Dirk immer daran gedacht, an den passende Stellen Aussparungen für die durchlaufenden Ketten vorzunehmen.



      Jede Menge Stützdreiecke sind anzubringen und dann ist zumindest eine Hälfte des ersten Seitenkastens "verbrettert".




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    • Auf der anderen Seite des Seitenkastens wird nicht genau das gleiche Spiel gespielt. Hier hat die untere Laufplanke einen Durchbruch und der sollte sorgfältig ausgeschnitten werden, da dort eine Treppe durchgeführt werden wird..



      Est einmal gibt es Stützdreiecke.



      Und wer möchte, kann auch noch eine Randverstärkung oben und unten anbringen.


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    • Hallo Otto,
      ich denke, daß sowohl die abgesenkte, als auch die gelenzte Version ein Hafendiorama bereichern dürften.
      Beim Probebau der abgesenkten Version haben wir auch Erkenntnisse gewpnnen, die Dirk für die Konstruktion der gelenzten Version nutzen werden.
      LG
      Kurt

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    • Es gibt noch ein Gegenstück, bei der Breite der Stufen sind natürlich die Stellen berücksichtigt, wo später Ketten hindurchzuführen sind und die Treppe passt auch ohne dDrücken und Zerren durch die Öffnung im Laufbrett.




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    • Auf der Außenseite wersen verdoppelte Profile aufgeklebt.



      Leitern sind dort anzubringen, die breite Leiter kommt nach unten und die schmale darauf. Das sähe dann so aus.



      Ich habe hier ein standardisiertes LC-Teil verwandt.
      Das Dock hat viele feine Teile, die auszuschneiden und anzubringen sind. Es ist möglich, daß es zu dem Bogen auch einen LC-Satz geben wird. Da steht aber noch nichts fest.



      Und nun verabschiede ich mich für eine gute Woche in den Urlaub an der Nordsee

      sommer1 urlaub1 urlaub2

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    • Und nun kommt die absolute Geduldsarbeit. Oft hört man, wenn des Kaisers Dickschiffe gebaut werden, Klage über die unzähligen Kohlewinden. die gibt es hier nicht, aber dafür umso mehr Kettenwinden.
      Man kann das Bauteil wohl auck skelettieren und dann die beiden Zylinder für die Ketten einbauen, das traue ich mir bei der Größe des Bauteils aber nicht zu.



      Ich belasse es bei der Kastenbauweise, verdoppele aber die beiden Scheiben auf der Stirnseite um eine Auflage für die Ketten zu bekommen und ersetzte die Kurbel aus Karton durch ein aus Kupferdraht gebogenes Teil.



      So sieht das dann auf dem Seitenkasten aus.


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    • Bei den Ketten hat man nun verschiedene Optionen. Man kann sich auf die aufgedruckten Ketten beschränken (rechts in Bild) oder Ketten aus Karton aufkleben (links im Bild.



      Die Kartonketten kann man natürlich auch ganz schmal schneiden



      Ich habe mich dazu entschlossen, einen mit Weißleim behandelten Nähfaden als Kette über die Lagerwalze zu spannen.

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    • Hallo Wolfgang,
      Hallo Jochen,
      es freut mich, daß Euch das Dock gefällt.
      Hallo Otto,
      ich muß alle Teile auf ihre Baubarkeit hin überprüfen, dazu gehören nun einmal auch die papierenen Ketten. Was metallene Ketten anbelangt, ist mir kein Lieferant bekannt, der so dünne Ketten im Angebot hat (ca. 0,25mm). Sollte man dickere Ketten verwenden, muß man an den Laufbrettern und Treppen stärkere Aussparungen vornehmen, da die Ketten sonst nicht durch die Öffnungen passen.
      LG
      Kurt

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    • Moin Kurt
      Ich habe nicht den Anfang gelesen und das du praktisch einen Probebau machst. Da ist es dann richtig, alles aus dem Bogen zu bauen, was möglich ist. Den Bau des Innenlebens der Winden sehe ich so wie du, man könnte allerdings Evergreen nehmen.

      viel Spaß weiterhin

      Otto
    • Hallo Ihr,

      im Prinzip schreit der Bogen ja nach einen Lasercut, aber darum wird sich wohl erst gekümmert, wenn der Bogen gedruckt ist, um, dann die verschiedenen Möglichkeiten abzuwägen...
      Die Ketten sind selber derzeit ja aus Kettengliiedern per Vektoren gemacht, die haben dann meinen alten Computer in die Knie gezwungen, Möglicherweise muss da für den Lasercutter noch eine andere Vorgehensweise her, nicht dass er sich an den Ketten verbrennt...... oder doch Ätzteile, oder, oder , oder..... zwinker2

      Gruß pianisto