Kittel gefällig?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Hallo Kai,

      also ich verstehe das mit der beweglichen Steuerung! Das ist dann so wie beispielsweise die schwere/mittlere Ari bei einem Schlachtschiff, die bei mir immer auch höhenverstellbar ist. Da wird man das Schiff ja auch nicht über den Tisch schieben, alle 2 Minuten die Rohrerhöhung verändern und "Bumm bumm" rufen...... grins 2

      Aber neben diversen Fotoeffekten, die man durchaus damit erreichen kann, weiß man eben, dass es geht - auch wenn das Schiff dann der Rest seiner Tage in der Vitrine steht.

      Also mach' weiter mit Deinen diversen "Kitteln" -- und damit ist jetzt nicht die Pluralform eines Kleidungsstückes gemeint. grins 2
      Der Nibelung ist immer unter den Zusehern, auch wenn er nicht jedes Mal auf den Daumen drückt oder "Weisheiten" von sich gibt..... cool2

      Servus
      hvt
      Wenn das Glas halb voll ist, dann ist die Flasche halb leer....

      EIn Dilemma! grins 2
    • New

      Tach- Kai,
      danke für die erklärende, freundliche Antwort!
      Als Pappbahnbastler verfolge ich natürlich Deinen BB. Dein Weg zum Ziel würdigt das Wort "experimentierfreudig" daumen1
      Du nimmst den Leser derart mit, das man anfängt selbst nach Lösungen zu suchen.
      Nun will ich nicht behaupten, ich hätte eine Lösung! Zumal ich es noch nicht selbst probiert habe. Aber eine Idee könnte es vielleicht schon sein.
      Das Problem bei der Steuerung ist m.E. nach nicht die Bewegung als Drehung. Das geht bei Propellern. Rädern oder Geschützrohren recht einfach. Bei Schub-u.Kuppelstangen kommt der seitliche Druck auf das Lager als verschleiß- und klemmfördernd dazu. Ich meine, diese Lager müssen möglichst gut gleitend und mit geringen Spiel ausgeführt werden. Mein Vorschlag:
      Evergreen-Profile. Es gibt einen Stab in 0,5mm - und auch wenige Zehntel mehr. Dazu passende Röhrchen.
      Kleinste Abschnitte der Röhrchen vor und hinter die Stangenlager - und in die Räder mit Sekundenkleber. Die Stababschnitte mit über Kerze erhitzten Schraubenzieher einseitig anstauchen, durch die Lager geben und anderseitig anstauchen -quasi vernieten. Der "Bolzen kann auch im hinteren Lager verlkebt werden-ein Lagerspiel weniger-.
      Wenn alle Kartonteile gut mit Sek.Kleber gehärtet sind und die Stangen rückseitig mit einem Drahtstück stabilisiert wurden............. denk1
      Damit die Teile nicht zu breite Lager bekommen, könnte man sie nach dem aushärten auf feinen Schmirgel vorsichtig herunter schleifen.............Aber etwas breiter wird der Antrieb schon.
      In Spur 0 schon eine "Uhrmacherarbeit" Vielleicht hat ein Goldschmied oder Uhrmacher in der Runde eine bessere Idee...........

      .........ehrlich gesagt: Wenn´s was stabiles gibt, würde ich auch mal an einem funktionierenden Triebwerk z.B. der 50iger/Pirling Spaß haben.



      herzlichst
      Bernd
    • New

      Danke für all Eure Tipps und nach oben gereckte Daumenkuppen!!!

      Tatsächlich bin ich aktuell dabei, den erhofften Lösungsweg mit selbst gedruckten PLA-Teilen und anderen Klebstoffen zu suchen. denk1 Das ist sicherlich nicht für ALLE befriedigend, motz1 aber scheint (für die später betriebsfähige oder wenigstens rollfähige Variante) die einzig praktikable Lösung zu sein. - Die Daten werde ich dann selbstverständlich auch einstellen, sobald sie gebrauchsfähig sind - und für die, die nicht selbst 3-D-Druckmöglichkeiten haben wird sich sicherlich auch eine Lösung finden... augenbraue1 **sich mal WEIT aus dem Fenster lehn**

      Ich habe mich aber auch schon selbst bei der Überlegung zum "Lösungsansatz - Messingätzen" erwischt kratz1 - das kann ein Freund von mir recht gut -, aber ich will's so einfach, wie eben möglich halten - und da ist eben schon die PLA-Variante recht "extrem". Also: Verkomplizieren geht immer (und leider verliere ich mich da auch gerne drin frech 1 **lach**), aber ich will versuchen, sobald ich eine betriebssichere Variante gefunden habe, diese so weit "abzuspecken", dass sie leicht nachbaubar und trotzdem effektvoll ist. Ich züchte also die vielbesungene "Wollmilchsau"... frech 5 **frechgrinzzz**

      - Stimmt übrigens, dass die jetzige Lösung etwas breiter (klobiger) wird, als die Karton-Variante....! haue 1


      So - nicht labern - BAUEN!!! **wegsaus**

      Liebe Grüße in die Runde!
      *verneig*
      sZ jawa1
    • New

      UND SIE BEWEGT SICH D O C H !!!
      hüpf1
      Diesmal ist dasberühmte Galilei-Zitat als erlösender Freudensschrei in unserem Haus erklungen - die Rede ist von der Kittel-Steuerung!!!
      freu 2 laola1
      Da ich nicht weiß, ob ich hier irgendwie eine 12-Sekunden-mp4-Filmsequenz einstellen kann (ich denke, eher nicht), müsst Ihr Euch jetzt auf Sequenzfotos und zwinker2 meine Aussage verlassen. Ich bitte, dabei den zum Teil noch "ausgefransten" Zustand der ersten funktionierenden Komponenten zu entschuldigen - im Moment obsiegt bei mir die Freude über die Erkenntnis, dass es funktioniert!

      Hier also die "Beweisfotos":



      Der Kreuzkopf bewegt sich hier von links nach rechts...



      ...auf den hinteren "Totpunkt" zu...



      ...der hier nahezu erreicht ist - die Achskurbel ist fast waagerecht..



      ...der Kreuzkopf beginnt wieder mit dem Rückweg...



      ...um gleich an seinem vorderen "Totpunkt" anzugelangen und das Siel von vorn beginnen zu lassen.

      Unschwer zu erkennen ist, dass hier die Steuerungs-Stange auf der in Fahrtrichtung "Kessel voraus" rechten Seite angebracht ist. - Es handelt sich beim Erstmodell also um die württembergische Ursprungsversion. Ein vernünftiges Übersichtsbild ausguck2 muss ich Euch vorerst noch schuldig bleiben, aber ich hatte versprochen, alle bisherigen Fehlversuche zu visualisieren:



      ...und wer durch dieses oh1 stirn1 Chaos durchsteigt, vermutet zu recht, dass ich einige Male kurz davor stand, alles hin zu schmeißen...! Die letzte Klippe musste ich heute im Laufe des Tages umschiffen: Die dargestellte Kolbenstange sah sehr kinderspielzeughaft aus kotz1 , wenn sie ständig aus der hinteren Zylinderseite herauslugte und mal länger und mal kürzer wurde. Also habe ich sie entsprechend gekürzt. arbeit2 Jetzt aber bedurfte sie einer Führung im Zylinderblock, stirn1 da sie sonst kurz vor Erreichen des vorderen "Totpunktes" hemmte. - Dazu musste ich ein kleines Karton-Röhrchen fertigen und den Zylinder unten nochmals öffnen (um die Kolbenstange einfädeln zu können), während...


      ...die anderen Steuerungsteile noch "traurig von der Gegenkurbel herunterhängen".

      Das Röhrchen wurde anschließend verklebt, auf die richtige Länge zurückgeschnitten und der Zylinder wieder geschlossen, arbeit1 um die weitere Fertigung der Steuerung in Angriff zu nehmen, die dann ja auch gelückt ist. arbeit2 - So schließt sich der Kreis...!


      Jetzt habe ich "neuen Wind in den Segeln" und kümmere mich ab morgen um die linke Fahrzeugseite.... - hoffentlich dauert die nicht auch wieder so lange...! ja 2


      Liebe und fröhliche Grüße in die Runde!
      *verneig*
      sZ jawa1