HMS Bellona Shipyard 1:96 im Nelson Chequer

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    • Hallo Nat,

      freut mich, dass du das Motivationsloch überwunden hast! Sieht gut aus.
      Auf die Beleuchtung bin ich schon gespannt - wie stellst du sicher, dass es nicht durch die Kartonbordwände durchscheint?

      Historische Korrektheitsfrage an unsere Freaks: Wenn der Tisch da steht und genutzt wird, wäre die im Raum befindliche Kanone sicher verschnürt und nicht in Schussstellung oder?

      Viele Grüße
      Ludwig
    • Hallo Ludwig,
      haha...erwischt, das ist eine Frage, die ich mir auch gestellt habe...und so für mich beantwortet habe: Sind beide Kanonen eingefahren, ist der Platz für die lange Tafel extrem eng, da kommt man kaum rechts und links vorbei. Lösung: die auf der Luvseite (hier Backbord) wurde eingefahren und binnenbords verzurrt, die auf der Leeseite zwecks Belüftung ausgefahren. So wird während des Dinners dann wohl hoffentlich keine dicke Luft herrschen, denn über die leeseitige Geschützpforte und das offene Skylight wird ein zarter mediterraner Hauch durch die Kajüte wehen,...es sei denn, der Captain der Marines gerät schon wieder mit dem 3. Leutnant in die Haare (die verstehen sich nicht so, an Bord wird gemunkelt, dass es irgendwie um eine Dame geht...), das muss der Steward bei der Platzzuweisung dringend berücksichtigen...
      Zur Beleuchtung: Ich hoffe selbst, dass da nichts durchscheint, da aber überall doppelte Wände sind und die LED´s nur recht funzelig "trübeln", nehm ich an, dass das gutgeht. Bevor das Deck endgültig drauf geht, probier ich es aber aus verlegen1 .
      Viele Grüße
      Nat
    • Ahoi in die Runde,
      am Wochenende war Möbelschreinerei angesagt...ach, da war unser Schiffszimmermann in seinem Element. Die Möblierung ist zwar spärlich, aber gemütlich, schließlich muss ja alles bei action stations ganz schnell im Laderaum verschwinden. Jetzt fehlt nur noch eine Hängekoje, ein/zwei Figürchen (der Captain steht nachher oben an Deck - es kann da schließlich nur einen geben)...



      ...und schon mal in die Kajüte getragen:



      Viel mehr braucht es auch nicht: eine Seekiste noch und besagte Koje...gute Nacht grins 3 ...
      Bis die Tage und viele Grüße
      Nat
    • Ahoi in die Runde,
      es ist soweit: Der Captain kann einziehen! Da allerdings noch das Poopdeck auf die Kajüte kommt, ist nachher wohl - trotz Beleichtung - nicht mehr viel zu sehen...und ganz ehrlich: Der Captain gehört an Deck. Also rückt hier nur eine Putzkolonne an, die unter den gestrengen Blicken eines midshipman in der Great Cabin für Ordnung sorgt.




      An den Wänden finden wir Familienporträts und den "Glorious First of June", an der Steuerbordseite eine kleine Koje...



      Die fette LED wird man nachher hoffentlich nicht mehr sehen rotwerd1 ...
      Jetzt kam der schwerste Teil: Das Deck wurde aufgebracht und schwupps, war das ganze Treiben verschwunden. Abends mit Licht hoffentlich zu sehen...ansonsten, ich weiß ja, was da los ist grins 3 .



      Das Deck passte eingermaßen drauf, hier und da musste geschnitzt werden...hinten die Lücke erklärt sich durch einen leichten Verzug des Rumpfes zu Beginn der Arbeiten vor 7 Jahren (heidenei, ist das schon lag her...), passt mir aber ganz gut, denn so kann ich die Kabel verstecken, denn zwei Laternen wollen auch noch angeschlossen werden...Darüber kommt dann einfach der Flaggenkasten...was nicht passt...ihr wisst schon... arbeit1 !



      Die letzten Deckarbeiten sollten nun zügig gehen. Dann werden die Seiten ausstaffiert (Geschützpforten, Kattbalken, Rüsten und was sonst noch dazu gehört) und dann geht es endlich in die Höhe...da bin ich jetzt schon nervös: Ich bin nicht schwindelfrei traurig1 ...
      ...ach ja, eh ich´s vergesse: Ludwig und Fritz: Danke für die treue Begleitung dafür1 ...
      Bis die Tage und viele Grüße
      Nat
    • Ahoi Nat,

      wunderhübsch anzusehen, das Innenleben der great cabin. Und auch wenn jetzt der Deckel drauf ist - du weißt, was da drin ist, ganz genau. daumen1
      Und bevor es bei deiner Bellona wirklich in die Höhe geht, ist ja noch reichlich an Deck zu tun; bis dahin kannst du dann deine Höhenangst behandeln lassen. Rum zum Beispiel soll da gut helfen. grins 3

      fertig gebaut: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Ahoi in die Runde,
      nach langer Abstinenz (meine Söhne haben mich die letzten Monate in einen längeren Ausflug in die Fliegerfraktion gedrängt - wir haben uns einer Fuczek-Orgie hingegeben: Ich habe mich an die Modelik Mosquito gewagt, mein älterer Sohn hat sich die Hurricane Mk II vorgenommen und mein jüngster sein Faible fürs Japanische entdeckt: mit der Mitsubishi A6M2 Zero, alle parallel gebaut...ich stelle demnächst Fotos bei den Fliegern ein)...äh...wo war ich...
      ach ja...geht es jetzt endlich auch hier weiter. Parallel lese ich gerade "Ship of the line" von Forrester und anschließend geht es mit "Mauritius Command" von Patrick O´Brian weiter...damit taucht man genial in die Zeit ein.
      Zunächst wurden die letzten seitlichen Abdeckungen längs des Poopdecks befestigt...und siehe da, irgendwie waren die einen Zentimeter zu kurz. Der Bauleiter lächelt nur mild und flickt eben:



      Die Bauteile wurden dann nach Plan verstärkt,...


      ..die kleinen "Pömpel" wieder aus 1mm-Karton gefertigt, die mit Sekundenkleber getränkt, auf die richtige Länge gebracht und anschließend schwarz gestrichen wurden. Um an Deck zu kommen, zwei Leitern, die keine große Herausforderung darstellten, insgesamt aber etwas zu kurz geraten sind. Überhaupt weiß ich nicht, wie die Geschützbedienungen darunter arbeiten sollen denk1 ...


      Etwas Probleme machte die vordere Reling. Ich habe mich schließlich dazu entschieden, nur ein Teil aus dem Lasercut zu nehmen (die war zweimal drin)...



      ...und das Teil aus dem Bausatz ohne die Innengitter auszuschneiden und auf das Lasercutteil zu kleben. So kam es dem Original noch am nächsten.

      Bevor an die letzte Nagelbank und das Skylight gegangen wird, noch schnell die letzte Verkabelung. Die soll dann hinter der taffrail verschwinden...



      ...die beiden LED´s hinten müssten in die Laternen passen...die Hoffnung stirbt zuletzt. Und dann der große Moment: Hat das mit der Beleuchtung hingehauen, schimmert etwas durch die Bordwände? frech 2 traurig1 schwitz1



      Erleichtertes und zufriedenes Grinsen happy 2 ...auch wenn die LED mir zu weiß sind, aber was soll´s. Nachtfotos gelingen mit Handy wirklich nicht so doll...aber da liefer ich mal professionellere nach zwinker2

      Zum Abschluß noch ein Überblick...die ganzen kleineren Teile machen jetzt doch wieder unheimlich Spaß...



      und wegen der Höhenangst...isch arbeite...rülps...daran. Drink mer noch a tröpfsche...
      Ich glaub, das lass ich lieber (@Bonden und Fritz zwinker2 )...nachher fall ich noch aus der Takelage streichel1
      Bis bald wieder und liebe Grüße
      Nat
    • ...und weiter geht es...zunächst aber vielen, vielen Dank für eure Daumen (@Bonden, Classic, Marcus Boudeux und SchnippSchnapp)
      Kleine Fortschritte, die aber gerade deshalb richtig Spaß machen freu1 ...
      Am Anfang steht die kleine Nagelbank am Fuß des mizzenmast, deren Bauteile einmal auf 1mm, und auf der Rückseite auf 0,5mm-Pappe verstärkt werden wollen. Wichtig hierbei grundsätzlich: das Kantenfärben. Hier leisten die Faber-Castell Acrylstifte gute Dienste käptn1 .
      Fisseliger war das Skylight: Zum Glück gibt es die Fenster im Lasercut, hier hätte ich mir wohl nicht nur die Klinge abgebrochen verlegen2 ...so aber musste das ganze nur schwarz gemalt werden und möglichst sauber auf Folie geklebt werden:



      Der "Boden" des Skylights gab zunächst Rätsel auf, bis ich darauf kam, dass das eine auf das andere zu kleben ist und der weiße Rand dann das Süll (oder wie man das nennt) aufnehmen soll.



      Der Rest erklärte sich dann von selbst. Schön "frimelich" waren die kleinen Scharniere aus Papier, denn die Fenster sollten ja für das captains diner aufgestellt werden (mit kleinen Drähten), aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden happy 2 :


      Man kann sogar noch gut reingucken:



      Und zum Schluß in guter Fritz (petcarli)-Tradition, ein Überblick über das fast fertige Poopdeck:



      Bis bald und liebe Grüße
      Euer Nat
    • Ahoi in die Runde,
      jetzt ist es endlich weitergegangen. Das Poop-Deck ist fertig, die kleinen Klampen eine Geduldsprobe für Augen, Nerven und messerführende Hand...aber jetzt ist soweit alles dran.
      Bleibt zu hoffen, dass sie auch die Taue, die daran befestigt werden sollen, festhalten. Tendenziell habe ich aber den Eindruck, dass Pappe auf Pappe stabiler hält als Holz auf Holz verlegen1 .
      Fröhlich wandert der Bautrupp nun zum Bug. Da fehlt doch was??? Au Backe: Da haben wir doch glatt das Loch für die Zurring vergessen...und wo die herlaufen soll, stehen zwei Plumpsklos...und die Gräting ist auch im Weg.
      Der Schiffsbaumeister rauft sich die Haare: "Welcher Idiot hat denn auch schon die Bugverzierung drangehauen?! Natürlich meldet sich wieder keiner...Dann war ich´s wohl selber..."
      Machen wir also den Bonden: Bohren, schleifen, hobeln weg, was weg muss und siehe da: Jetzt ist Platz. Dann können auch gleich die Knightheads dran, die auf keinem Plan verzeichnet sind, da aber hingehören!



      Die müssen auf drei Millimeter verstärkt werden...und dann schwarz angemalt...
      Mittlerweile ist auch der Bugspriet fertig. Die Zurrings wurden durch "Eisenbänder" ersetzt, die nach (laut Freund Brian) um 1800 angebracht wurden. Diese habe ich aus schwarz gestrichenen 3 mm dünnen Pappstreifen hergestellt, die um den Mast herumgerollt wurden.



      Hier schon mal der gestrichene Bugspriet, da schon am Schiff:



      ...und dann wurde es friemelich: Die Zurring will über Kreuz durch Gräting und Bugverzierung gewuselt werden. Nach jedem Gang wird vorsichtshalber verklebt, schließlich war die ja m.W. auch an den Kreuzungspunkten vernäht.
      Ich zurre noch... schwitz1 und freue mich über die likes und Daumen hoch von Bonden, Classic, SchnippSchnapp, Markus Bodeux, Heros und petcarli (Fritz)...und all denen, die ich hier vielleicht vergessen habe...sorry dafür verlegen2 ...
      bis demnächst und liebe Grüße
      Nat
    • Ahoi @Nat Drinkwater

      die Zurring sieht gut aus, hast du prima gelöst. An jedem Kreuzungspunkt vernäht war die aber, glaube ich, nicht; vielmehr wurde am Ende die laufende Part mehrmals um die Kreuzungsmitte der gesamten Zurring gewickelt und dann befestigt. zwinker2

      Nun will ich dir ja keine Angst machen, aber ich frage mal vorsichtig nach, ob du dir schon mal Gedanken über den Stagkragen des Großstages gemacht hast? denk1 Der läuft korrekterweise durch ein Loch im Schegknie - ich hatte das bei meiner Mercury zu spät bedacht und war, als ich es bemerkt habe, genau so weit mit meinem Galion wie du jetzt. Schau mal hier in meinen Baubericht: Klick mich.
      Ich drücke dir die Daumen... verlegen2

      Gruß

      Bonden

      fertig gebaut: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Ahoi zusammen,
      "...sagt mal", presst der Oberbootsmann zwischen den zusammengepressten Zähnen hervor, mit denen er seine Pfeife festhält, "hat irgendwer den shipmaster gesehen? Seit drei Tagen ist der irgendwie verschwunden. Leichenblass war er. Was dem wohl über die Leber gelaufen ist..."

      Schon, gut, da bin ich ja...ich musste nur mal kurz verschwinden...sorry, aber die Frage von Bonden ließ mir einfach keine Ruhe: Stagkragen, Schegknie... was1 . Das musste geklärt werden, denn hier zeigte sich völlig richtig, dass nicht erst jetzt grundlegende Entscheidungen getroffen werden mussten, was den kommenden Detaillierungsgrad der Takelage angeht. Grundsätzlich: Ich werde mich in dem Maßstab v.a. an den Takelplan des Modells halten. Der sieht eigentlich ganz ok aus, bei Fragen und Ergänzungen konsultiere ich den "Marquardt" (s.u.) und das Forum hier danke1 ...und ich werde nicht jede Kausch und jedes Blöcklein einbinden, das in dem Maßstab kaum Unterschied macht. Bequemlichkeit, Faulheit, begrenztes Geschick...kaschiert mit dem Mäntelchen des Pragmatismus grins 3 . Das völlige Fehlen penibel zu befolgender Vorschriften zu Beginn des 19. Jahrhunderts macht es ja auch einfach, sich bei , sagen wir, pragmatischen oder individuellen Lösungen - manche würden es Pfusch nennen - sich auf den Erfahrungsschatz des jeweiligen first lieutenant oder des bosun zu berufen: "That´s the way we do it in the navy!" Basta! Und mit den beiden lege ich mich jedenfalls nicht an verlegen2 .
      Trotzdem: Die Frage wollte gelöst werden. Im Bauplan sieht das echt so aus:



      Und auch bei K.H. Marquardt, Bemastung und Takelung von Schiffen des 18. Jahrhunderts (Augsburg 1994) S. 98ff. deutet einiges darauf hin, dass das Schegknie nicht durchgehend Befestigungspunkt des Großstags war, offenbar wurde es zum Teil auch einfach um den Bugspriet geschlungen. Wahrscheinlich war das bei den größeren Pötten zumindest manchmal so:



      Und so werde ich es machen...allein schon deshalb, weil es nicht anders mehr geht grins 3 . Äh... da war doch was mit Pragmatismus lala1 ...
      In der Zwischenzeit habe ich kräftig gezurrt und den verbleibenden Faden in der Mitte um die Zurring gefriemelt. Der Bugspriet geht jedenfalls nicht mehr ab. @Bonden: Das mit dem Vernähen habe ich bei Marquardt, a.a.O. S. 78 gefunden: "Jeder einzelne Törn [der Zurring] wurde steifgesetzt und mit dem vorhergehenden vernäht." Ob das aber stimmt, weiß ich auch nicht...



      In den Pausen bin ich dann nochmal über das Poopdeck spaziert, da fehlte doch noch ein Foto happy 2 :



      Und jetzt kommt die Galionsfigur. Im Lasercut findet sich eine schöne, doch erschreckend zweidimensionale Bellona.

      Der Torso soll dazu auf mind. 5 mm verstärkt werden, den Kopf trenne ich vom Rumpf wunder1 (hört sich brutal an) und verstärke ihn ebenfalls, und dann wird geschnitzt und bemalt. Mein Sohn hat das mit dem Mercur seiner Mercury schon total toll vorgemacht:


      Ob ich das auch so hinbekomme ängstlich1 ...

      I´ll do my very best frech 2
      Bis die Tage und liebe Grüße
      Nat
    • Das musst Du doch gar nicht können. Lass die Anpassungen Deinen Sohn ausführen.

      Bei der Galionsfigur sieht man ein Problem, welches nahezu alle Bausatzmodelle haben. Der obere Teil des Knee of the Head ist viel zu breit. ZIeht man zeitgenössiche Quellen heran, sieht man, dass das KotH auf etwa die halbe Breite des Kiels am Übergang zum Vordersteven verjüngt. Gleichzeitig wird der Vordersteven breiter.
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Ahoi @Nat Drinkwater , prima, dein pragmatischer Ansatz gefällt mir sehr gut - und mit dem blauen Marquardt hast du dir ja auch alles andere als einen schlechten Ratgeber herangezogen. daumen1 Und nach wie vor sehe ich und weiß ich, dass du da ein ganz und gar fabelhaftes Modell baust! klasse1

      Also dann, viel Spaß und viel Erfolg weiterhin.

      Viele Grüße

      Bonden

      fertig gebaut: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Ahoi in die Runde,
      jetzt gilt´s: Betreten wir modellbauerisches Neuland. Die Galionsfigur ist schließlich prominentes Aushängeschild eines Schiffes, und was das alles auch psychologisch ausmacht, kann man sehr schön in Richard Woodmans Roman "Die Mörserflotille" nachlesen, in dem die von Drinkwater befehligte Mörserketsch als erstes eine Galionsfigur bekommt: Identifikation und Motivation!! Nutzen wir also den Schwung.
      Zuerst wurde der Lasercut gescannt, und vervielfältigt - erst später fiel mir auf, dass ich auch die farbige Abbildung im Bogen hätte nehmen können ängstlich1 ...

      Dann habe ich versucht, inspiriert von den Figuren von paper human von paulestudios, die ich zum Bau von Piloten im Maßstab 1:33 nutze, die Figur aufzubauen. Dazu wurden verschiedene Schichten auf 1mm bzw. 0,5 mm Pappe aufgeklebt:



      Mal sehen, wie es am Ende aussieht, hier schon mal der Stand der Dinge:



      ...und probeweise am Bug:



      Das Gesicht wird noch mit in Leim getränktem Teebeutel abgedeckt, vorne kommt ein Brustpanzer hinzu (aus 80g-Papier), ein Speer, ein Schild und natürlich Farbe.



      Bis dahin und viele Grüße
      Nat
    • Ahoi in die Runde.
      erst einmal herzlichen Dank für die "Daumen Hoch". Das zaubert immer wieder ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht...
      Habe ich den carpenter der "Virago" erwähnt? Nicht? Ich dachte...die "Virago" war besagte Mörserketsch, deren Kommando Drinkwater vor Kopenhagen 1801 übernahm und die auf Initiative der Mannschaft eine Galionsfigur bekam, von Hand geschnitzt vom Schiffszimmermann Mr. Willerton, der ihr die Züge der Frau des Zahlmeisters Mr. Jex verpasste, sehr zu dessen Ärger und zum Vergnügen der Besatzung.
      Da hatte ich wirklich Glück, mich seiner Dienste zu versichern, denn nach dem Rohbau der Figur war noch viel Feinarbeit nötig. Zunächst habe ich den Lasercut auseinandergenommen und wo möglich als letzte Schicht aufgeklebt: an den Beinen, am Torso rechts und links und bei den Haaren. Auch der Helmkamm stammt aus dem Lasercut.
      Die harten Kanten der Pappschichten wurden so gut es ging geglättet, dann hieß es Farbe aufbringen. Nur zu vergolden schien mir nicht der richtige Weg...und ganz ehrlich, so reich ist mein Captain nicht...also orientierte ich mich an der Farbgebung, die der Bausatz vorschlägt.



      Die letzte Frage war: Was kommt auf den Schild? Erst wollte ich hier einfach den Union Jack aufpinseln, aber dann wäre die Bellona zur Britannia mutiert...ein Georgskreuz wäre die Alternative, aber auch nicht so überzeugend...Da fiel mir ein, dass auf den Farbtafeln vom Heckspiegel mittig ein Schild mit König George abgedruckt ist...das brauchte ich hinten nicht, also ab zum Bug damit. Und das passte ideal auf meinen Schild: Die Kriegsgöttin als Beschützerin des Königs. Botschaft stimmt! augenbraue1
      Und so thront sie nun am Bug. Mir gefällts zwinker2



      Und da will die Mercury nicht zurückstehen happy 2 ...



      Bis die Tage und liebe Grüße
      Nat
    • Ahoi in die Runde,
      es ist etwas weiter gegangen am Bug. Nach der Wuhling und der Galionsfigur (mein Sohn ist der Meinung, sie habe etwas von Mr. Bean grins 2 ) standen die Wasserstage und das Backstag des Bugspriets auf dem Plan. Und damit der erste Rubicon: Nehmen wir tatsächlich die Lasercutblöcke, die ich vor Jahren mit dem Bausatz besorgt habe oder steige ich wieder auf die Holzprodukte der bekannten Firmen um? Wie sagt man so schön: Frisch gewagt ist halb...gescheitert!? Doch nein: Die erforderlichen Herzblöckchen erfreuen durch filigrane Winzigkeit und problemlosen Zusammenbau, allerdings ist man gut beraten, die beigefügte Zeichnung genauestens zu konsultieren:



      Die Teile wurden einfach mit Acrylstift gefärbt und anschließend zusammengefügt:



      Nun galt es die Blöcke einzubinden; und neben dem Marquardt ist da @Bonden eine Riesenhilfe daumen1 ; einfach zur entsprechenden Stelle des Mercury-Bauberichts gescrollt...und schon werden sie geholfen zwinker2 frech 1 .

      Hier die eingebundenen Blöcke auf dem Backdeck:



      Vorher noch die boomkins angebracht, in Ermangelung passender Hölzer im Mastensatz dienten dazu einfach zwei zurechtgeschnitzte Zahnstocher, und dann wurde vertagt...äh...verstagt:



      Hier noch ein Überblick...und dann wenden wir uns der nächsten Herausforderung zu, dem cathead und den Geschützpforten...



      Bis gleich und liebe Grüße
      Nat
    • ...und da bin ich schon wieder sorry1 ...
      der cathead erwies sich als unspektakulär, allerdings sollte man sich an die genauen Angaben zur Verstärkung der Teile halten und...die Pappe selbst mitberechnen. So war er dann doch etwas zu, sagen wir, mollig geworden und eine kleine Schlankheitskur durch großzügiges Wegschneiden der zu breiten Pappen war angesagt. Verschönert wurde das ganze durch die nicht benötigten Farbteilchen des Heckspiegels...und schon fällt gar nicht mehr groß auf, dass ich den Streifen 159, der vom cathead zum Galion führen sollte, offensichtlich verloren habe...vielleicht ist das Hölzchen auch nur letzten Winter auf der Werft irgendwo verfeuert worden. Man sollte halt nichts rumliegen lassen lala1 ...


      Auf zu den ersten Geschützpforten. Gefühlte 5 Stunden habe ich gebraucht, eh ich die richtigen Teile gefunden habe. Laut Bauplan geht es hier um Verstärkungen auf bis zu 2,5 mm, was letztendlich viel zu fett wirkt, insbesondere, wenn die Pforten geschlossen sind und eingepasst werden müssen. Anfangs habe ich mich geärgert, dass ich die Pforten beim Bau überhaupt ausgeschnitten habe, jetzt aber zeigt sich, dass dadurch ein besserer optischer Effekt gewonnen wird, als wenn nur Pappe aufgeklebt worden wäre.
      Die Beschläge habe ich - als mittlerweile bekennender Anhänger des Dafinismus - bei Daniel Fischer als Ätzplatine erstanden (auch hier danke an @Bonden für den link im Mercury-Baubericht), der nett und prompt lieferte und so das Erscheinungsbild der Pforten ordentlich "pimpen" half freu 2 ...



      Nun noch schwarz bemalen, die Taue der Stückpforten sollten ursprünglich in gebohrten Löchern verschwinden, aber ein so kleines Bohrfutter für 0,3 mm-Bohrer hat mein Proxxon nicht...also wurde nur geklebt; geht auch verlegen1 .



      Die nächsten Pforten male ich aber nur mattschwarz, dann kommen die Beschläge besser raus.

      Bis bald und herzlichen Dank für all die Daumen hoch (@Gnost, @Anobium Punctatum, @Bonden, @Heros, @petcarli und @Scorpion1963)
      Liebe Grüße
      Nat
    • Nat Drinkwater wrote:

      Die erforderlichen Herzblöckchen erfreuen durch filigrane Winzigkeit und problemlosen Zusammenbau, allerdings ist man gut beraten, die beigefügte Zeichnung genauestens zu konsultieren:
      Ahoi Nat, mit welchem Kleber fügst du die Blöckchen zusammen? Bei meinem ersten (und letzten) Versuch bröselten die Blöcke schon bei geringer Zugbelastung auseinander motz1 Aber ich würde es gern noch einmal probieren, zumal ich den kompletten Satz Laser-Blöcke der DUYFKEN besitze. Viele Grüße Heinrich
    • Ahoi Heinrich,
      das Experiment mit den Herzblöcken hat tatsächlich ganz gut geklappt. Ich bin gespannt, wie das mit den Juffern läuft, da bin ich noch etwas skeptisch wegen der kleinen Löcher. Der Kleber ist tatsächlich unspektakulär: Ich schwöre auf den ganz normalen schnöden Bastelkleber von Pritt (ohne Lösungsmittel). Man muss das nur lange genug trocknen lassen (meist über Nacht), dann härtet der schön fest aus. Nun ist es auch so, dass ich die Wasserstage nicht unter übermäßigen Zug gesetzt habe, schließlich gehen ja auch noch Kräfte nach oben ab. Die DUYFKEN ist gestern übrigens bei mir angekommen...die ist ja herzallerliebst und wird in meinem Shipyard-Hafen von Amsterdam, den ich dann parallel bauen möchte, anlegen. Jetzt aber möchte ich die Bellona erst fertig bauen...
      Liebe Grüße
      Nat
    • Hallo Nat, hallo Heinrich

      Mit den Blöcken von Shipyard hatte ich eigentlich nie Probleme. ich klebe sie mit Uhu Kraft und da zerfällt mir letztendlich einer von fünfzig.
      Bei den Jungfern sieht es anders aus. Da bin ich mit den Shipyard-Teilen nicht zugange gekommen. Das sie in Kleberichtung eingebunden oder geklemmt werden, sind sie mir immer gespalten. Ich nehme da Holz-Jungfern von Krick.
      Bei den Blöcken habe ich bisher ohnehin erst ein Hersteller gefunden, der 2mm Blöcke in Holz in anständiger Qualität liefert, und das ist Korabel, und die Bläcke habe ich bisher nirgends in Europa (oder der Schweiz) gefunden.
      Aber wie gesagt, die Shipyard-Blöcke sind ganz gut. Der Vorteil ist halt, dass sie erst quer zur Verklebung eingebunden werden und damit dann auch den Zug in Kleberichtung durch die durchgezogenen Taue aushalten.

      Btw. Nat, Deine Bellona ist ein Traum!!!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Ahoi allerseits,

      wegen der Blöcke und Jungfern möchte ich dann auch noch meine drei Cent dazu geben: Bei den Blöcken finde ich, dass jeder einfach für sich entscheiden muss, welche er nimmt - teilweise habe ich hier auch die von Shipyard genommen, allein schon wegen der Tatsache,. dass es bestimmte Spezialblöcke nirgends aus Holz zu kaufen gibt.
      Wenn man sich dann für Holzblöcke entscheidet, sind meine Favoriten die von Korabel oder Syren. Von beiden Firmen werden Blöcke geliefert, die den Namen auch verdienen. Dagegen können m.E. die Peinlichkeiten von Krick nicht ankommen - das sind grob geschliffene Holzquader mit jeweils nur einem Loch je Tau drin - in meinem Mercury-Baubericht findet sich dazu ein >-- Foto zum Vergleichen.
      Bei den Jungfern hingegen empfehle ich immer ganz dringlichst welche aus Holz - egal ob von Krick oder anderen Anbietern. Die Waten sind an einem solchen Modell wohl neben den Stagen die Taue, auf denen wirklich starke Zugkräfte liegen, und da halte ich die zusammengeklebten Pappscheiben eben nicht für geeignet.


      Tja, und diese Aussage hier kann ich nur unterschreiben:

      Peter_H wrote:

      Btw. Nat, Deine Bellona ist ein Traum!!!
      daumen1

      Viele Grüße

      Bonden

      fertig gebaut: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Ahoi zusammen,
      es ist etwas am Rumpf weitergegangen, im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich "gehe" quasi vom Bug über die Steuerbordseite übers Heck wieder zurück zum Bug. So spart man sich einfach Wege happy 2 ...
      So war nun neben den Geschützpfortendeckeln die "Außentreppe" dran. Laut Plan sollen die beiden Teile der Stufen jeweils auf 0,5 mm Pappe verstärkt werden, auch hier wären sie dann m.E. zu dick. Im Lavery sehen sie wesentlich schmaler aus:



      ...also nur auf die untere Seite eine dünne Pappe, und dann Pi mal Daumen an die Bordwand, denn an den Planken ist keinerlei Angabe, wo die einzelnen Stufen nun hingehören:



      Hmm...die Nahtstelle der Barkhölzer unten gefällt mir bei näherem Hinsehen gar nicht, ich fürchte, da muss die Werft nochmal nachbessern mafia1 ...
      Die Geschützpfortendeckel bekommen ihre Takel ganz simpel: Oben ankleben, trocknen lassen, unten ankleben, fertig.



      Und so sieht es nach dem Aufbringen von Farbe aus:



      Weiter geht´s in Richtung Heck, nichts spektakuläres, aber wie sagt man so schön: Es geht voran zwinker2 !
      Bis die Tage Nat
    • Hallo Nat,

      bei der Verdickung der Stufen und auch bei so bei anderen Teilen ist Shipyard ein wenig schludrig. Häufig ist, wenn zwei Teile , die mit der Rückseite zueinander zeigen eine Verstärkung auf 1,0 mm (Shipyard meint wohl "Verdickung auf" und nicht "Verdickung mit"!), dann ist meiens Erachtens eine Verdickung beider Teile auf 0,5 mm (bzw. beider Teile zusammen auf 1 mm - ersteres geht leichter) gemeint und ein Zusammenfügen der beiden. Bei einer Verdickung auf 0,5 mm bei Vor- und Rückteil würde ich immer nur ein Teil verstärken, sonst sieht es viel zu dick aus! Ich glaube, dass Du das auch so gemacht hast!

      Dass keine Markierungen dort sind sind Vor- und Nachteil, aber eine dezente Markierung, die man nur angedeutet findet, wäre auch schön.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Ahoi in die Runde,
      verzeiht meine lange Abwesenheit, aber ein kurzer Ausflug zu den Fliegern hat für eine Werftpause gesorgt. Dafür habe ich jetzt umso mehr Elan, an der Bellona weiterzuwerkeln, insbesondere auch deshalb, weil der Rumpf sich der Fertigstellung nähert.
      Wo waren wir stehengeblieben? Ja, klar, Geschützpfortendeckel. Die wurden Richtung Heck auf der Steuerbordseite weiter nach dem bewährten Muster angebracht. Für Nachbauer: Die drei hinteren Deckel haben die Nummern 270, 271 und 272 und müssen der Linie der Barkhölzer folgend entsprechend verstärkt werden. Hat einige Zeit gedauert, bis ich die gefunden und das verstanden habe. Zwei der Deckel habe ich geöfnet, hier muss ein midshipman offenbar seine Division strafexerzieren lassen. Wohl zu viel Zeit zwischen zwei Schüssen gelassen, was?



      Auf dem Achterdeck noch drei kleinere Deckelchen, die man allesamt auf der Farbfolie (Nummern M37-M39) findet und die entsprechend offen oder geschlossen angebracht werden, passte soweit alles gut.



      ...und anschließend bog die Truppe schwungvoll zum Heck ein...und stoppte abrupt: Da oben waren ja die zwei LED´s, die in die Laternen sollten. "Sagt mal, hat das eigentlich irgendwer vorher mal ausgemessen?" Alles guckt betreten zu Boden...dann haben wir keine Wahl: versuchen wir die Laterne drum rum zu bauen...und das klappte erstaunlich gut. Der untere Boden wurde geteilt, um die Drähte herumgeklebt und das Laternchen von unten nach oben aufgebaut. Mit den kleinen Lücken zwischen den Gläsern kann ich gut leben, evtl. klebe ich an den Kanten noch kleine Drähte oder Pappstreifen ein, oder ich lasse es einfach so:



      So, noch ein kurzer Überblick über die fertige Steuerbordseite (mit dem Buchcover, das mich damals zum Bau inspiriert hat - ein Bild des genialen Marinemalers Geoff Hunt):



      und zum Kontrast die Backbordseite:



      Die Mastenrohform habe ich schon mal lose eingesteckt, denn jetzt geht es bald in die Takelage freu 2 ...
      abweichend von meinem Plan geh ich jetzt nicht am Rumpf wieder die Steuerbordseite entlang zum Bug, sondern fang vorne am Kattbalken an, mach fünf Geschützpfortendeckel (langsam kann ich die auch nicht mehr sehen grins 3 ) und das Rüstbrett des Fockmastes.
      Und dann kommt der erstmal rein...da freu ich mich richtig drauf verlegen2 .
      Bis dahin und liebe Grüße
      Nat

      Btw: Vielen Dank für die netten Kommentare und die Daumen hoch: @Bonden, @Peter_H, @petcarli (Fritz), @Heros, @SchnippSchnapp, @AnobiumPunctatum, @Hardy und @Classic
    • Ahoi Christian,
      ja natürlich...Im Buch von Brian Lavery wurde auch ein Bauzustand nach Einbau der Karronaden auf dem Poopdeck abgebildet, in dem die "Reling" etwas erhöht wurde und in den Zwischenräumen zwischen den Pfosten entweder Platz für Karronaden oder Hängemattsnetze war...Ich hab mich aber entschieden, diese Variante wegzulassen: Erstens komme ich auch so auf 74 Geschütze, zweitens habe ich keine Lust mehr auf weitere Kanonen lala1 , und drittens sieht man bei vielen Abbildungen von 74´ern (v.a. bei Geoff Hunt, und der kennt sich aus) hier am Poopdeck durchgehende Hängemattsnetze, hinter denen sich ja im Gefecht vornehmlich die Marines verschanzt hatten und die auch als Schutz für die Besatzung und die Offiziere hier dienten.
      Die kommen auch später noch drauf, sowohl die Netze als auch die Marines grins 3 , im Moment aber wären sie mir noch im Weg, denn auf den Klampen an Deck wollen noch massig Taue befestigt werden...und da käme ich sonst nicht dran rotwerd1 .
      Jetzt kümmere ich mich noch um die zweite Laterne und die achteren Geschützpfortendeckel (die ich übrigens im Bausatz nicht gefunden habe, aber zwei Quadrate von 1 cm bekomme ich so gerade noch konstruiert arbeit2 )...auch die Rudersicherungskette mache ich erst dran, wenn alles soweit fertig ist. Auch da habe ich Angst, dass ich sie mir vorzeitig abreiße...
      Bis dahin und liebe Grüße
      Nat
    • Ahoi zusammen,
      wie versprochen wurden die Arbeiten am Heck zügig beendet, bis auf die oben erwähnten Details gilt hier: Haken dran! Die beiden Zierleisten mussten genauso selbst gezeichnet werden wie die achteren Stückpfortendeckel, aber das war nun wirklich keine Hexerei:


      Bei genauerem Hinsehen fällt schon auf, dass die Werft beim Glätten des Rumpfes achtern nicht gerade sorgfältig gewesen ist. Da hätte ein Abziehen mit einer scharfen Klinge schon geholfen. Der Fauxpas ist aber schon ein paar Jahre her...da wird man wohl nix mehr machen können kratz1 ...der schiefe Ruderbeschlag da kommt aber wenigstens nochmal ab, irgendwo hat auch Pfusch seine Grenzen mafia1 ...

      So, jetzt aber wieder ab nach vorn: Kattbalken und Geschützpfortendeckel vorn wurden analog der Steuerbordseite angebracht...
      und dann kam der große Moment: Nachdem der Rumpf nun im Großen und Ganzen fertig ist, geht es in die Höhe freu1 : Ein kleiner Schritt für mich, ein großer Sprung für die Bellona.
      Der Fockmast musste nun erst einmal gebaut werden. Dazu werden zunächst analog zum Bugspriet die Verstärkungen angebracht, abweichend vom Bauplan sind das hier keine Zurrings, sondern tatsächlich Eisenbänder, simuliert durch 2 mm breite schwarz gemalte Pappstreifen, die zwei-/dreimal um den Mast gewickelt wurden. Dazwischen nehmen wir die grauen Streifen, die der Bausatz vorsieht (für Nachbauer: Teil 318b):



      Nanu, der Mast sieht aber kurz aus...und was guckt da oben für ein Pömpel raus? Shipyard sieht vor, den viereckigen oberen Teil des Mastes aus verstärkten Kartonstreifen zusammenzulaminieren und dann auf den Mast zu kleben. Das gab an anderer Stelle schon heftg Kontroversen, ich habe mich dazu entschieden, es tatsächlich so zu machen, nicht aber ohne eine stabilisierenden Drahtstift. Nur auf Leim zu vertrauen, so wahnsinnig bin ich dann doch nicht. Aber den Vierkant aus einem Rundholz zu schleifen? Nein, vielen Dank! Holz ist einfach nicht mein Werkstoff. Also kleben wir den oberen Vierkant, dazu die Mastbacken und die Saling, alles schön verstärkt...



      Das Ganze hält wider Erwarten richtig gut verlegen2 ...und dann nach Anbringen der Saling ab damit ins Schiff. Mit diesem Bild beginnt eine neue Epoche des Bauberichts: Wir stellen uns der Takelage:



      Das Masttakel ist schon angebracht, zunächst aber noch ein Überblick (keine Bange, der ist nicht schief, das ist nur die Perspektive):




      Die Wanten sind relativ schnell über den Topp gelegt (ich nehme 0,75 mm-Garn)...und um den genauen Abstand der Juffern, die dort eingebunden werden sollen, hinzubekommen, bedien ich mich eines Tricks, den ich in der Bauanleitung der Alert gesehen habe. Dort werden die gegenüberliegenden Wanten unter dem Rumpf zusammengebunden und dann die Juffern an der richtigen Stelle eingeklebt.
      Dabei würde mir aber zuviel Tauwerk verlorengehen, die Bellona hat einen doch wesentlich voluminöseren Rumpf als die Kestrel (Alert), also klebe ich das Want leicht mit einem Tropfen Kleber - der sich später leicht lösen lässt - in das Rüstbrett, und gehe ansonsten so vor, wie es bei der Alert angedacht ist.



      So, aber jetzt muss ich erst einmal die Juffern bauen, auch da nehme ich die von Shipyard...und ignoriere damit die gut gemeinten und vernünftigen Ratschläge, doch bitte davon die Finger zu lassen frech 4 ...wie gesagt, Holz ist nicht mein Ding, und ich hab den Ehrgeiz, es einfach mal zu probieren. Die 4,5 mm-Juffern sind einfach zu niedlich. Außerdem muss ich noch auf das 0,1mm Takelgarn warten - für die Verbindung der Juffern möchte ich dunkelbraunes Garn nehmen, da das hier stehende Gut ja mit Stockholm-Teer gegen die Witterung geschützt wurde. Wenn das gut aussieht, nehm ich das auch für die Webeleinen.
      By the way: Es ist doch wirklich äußerst lehrreich, unterhaltsam und erhellend, Stunde um Stunde durch die Bauberichte dieses Forums zu toben: Danke dafür besonders an @Bonden, @petcarli und @Peter_H, ohne die ich doch manchmal ziemlich auf dem Schlauch stünde...
      Bis dahin und liebe Grüße
      Nat
    • Nat Drinkwater wrote:

      Shipyard sieht vor, den viereckigen oberen Teil des Mastes aus verstärkten Kartonstreifen zusammenzulaminieren und dann auf den Mast zu kleben. Das gab an anderer Stelle schon heftg Kontroversen, ich habe mich dazu entschieden, es tatsächlich so zu machen, nicht aber ohne eine stabilisierenden Drahtstift. Nur auf Leim zu vertrauen, so wahnsinnig bin ich dann doch nicht.
      Ahoi @Nat Drinkwater das ist vermutlich die allerbeste Entscheidung, wenn du denn den Top partout nicht aus dem selben Rundholz wie den Mast herausarbeiten willst. Hier würde ich auch keinesfalls nur auf einen winzigen Leimpunkt vertrauen, wie es uns Shipyard immer weiß machen will. denk1
      Bei den Shipyard-Juffern bin ich ja nach wie vor skeptisch - aber ich schaue sehr interessiert und gespannt zu, wie das bei dir klappt. Und vermutlich wirst du uns Skeptiker alle eines Besseren belehren. grins 2 Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg dabei!

      Viele Grüße

      Bonden

      fertig gebaut: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Nat Drinkwater wrote:

      Shipyard sieht vor, den viereckigen oberen Teil des Mastes aus verstärkten Kartonstreifen zusammenzulaminieren und dann auf den Mast zu kleben. Das gab an anderer Stelle schon heftig Kontroversen, ich habe mich dazu entschieden, es tatsächlich so zu machen, nicht aber ohne eine stabilisierenden Drahtstift. Nur auf Leim zu vertrauen, so wahnsinnig bin ich dann doch nicht.


      Tja Nat,

      ich bin genauso erstaunt wie Bonden. Ich habe unter den Lasercutteilen auch diese Form der oberen Teiles der Masten gefunden. Dieses geschah aber erst nachdem ich die Masten bereits zugeschliffen hatte. Sonst hätte ich mich vielleicht auch versucht. Ob ich den Draht so eingebaut hätte, weis ich nicht. Das ist aber eine hervorragende Sicherheitserzeugung. Das Teil nur aus Lasercut zu bauen und oben anzukleben, erschien mir in der Nachbetrachtung eher sehr mutig. Was die Jungfern von Shipyard betrifft, habe ich diese bei meiner Revenge auch ausprobiert, da dort dreieckige Jungfern kleinerer Größe angegeben waren. Nun es hat einigermaßen hingehauen, doch bei der Anwendung habe ich viel Zeit und Material investiert (und glaubst nicht, mit was für Äußerungen ich dabei tätig war).
      Nun warte ich mal ab, welche Erfahrungen Du machst.

      Deine Überlegung bezüglich der an Bringung der Jungfern finde ich sehr interessant. Doch wie Du bei straff gespannten Wanten die Jungfern einbaust, ist mir ein kleines Rätsel? Ich habe das Ganze mal durch Auflegen an der 1:1 Zeichnung in den Takelplänen versucht. Ich bin völlig gescheitert und bin zu meiner eigenen Art zurückgekehrt, habe diese allerdings variiert.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Nat

      Na, wenn Du mich schon erwähnst, dann will ich mich auch noch räuspern...
      Allerdings will ich den Dank gleich weiter reichen, auch ich habe mein Wissen von "weiter oben" abgeguckt.
      Andere Dinge versuche ich nachzuschlagen, wieder ander versuche ich einfach.

      Und nun will ich auch noch in die Diskussion Masttop und Jungfern eingreifen.
      Meine Erfahrung ist die, dass wir uns viel zu viel Gedanken über wirkende Kräfte machen. Die allermeisten Kräfte bei diesen Schiffen wirken durch Zug und werden durch Gegenzug abgeschwächt. Siehe zum Beispiel die Rüstbretter. Da werden teilweise Panzerungen mit Armierungen, Stahlstiften, hinter der Bordwand eingearbeiteten Holzverstärkungen, etc. gemacht, damit die Rüstbretter nicht durch die Wanten aus der Bordwand gerissen werden. Aber gleichzeitig werden die Rüstbretter ja durch die Rüsteisen nach unten an der Bordwand gesichert.

      Masttop: Ja, ich gebe es offen zu, ich habe Shipyard vertraut und das Top aus dem LC-Satz stumpf mit Sekundenkleber auf den Mast geklatscht. Im Nachhinein wird mir auch immer etwas mulmig, wenn ich an diesem arbeite. Jedoch ist auch hier zu beachten, dass grundsätzlich keine einseitige Belastung auf diese Klebestelle einwirkt. An dieser Stelle werden die Wanten über auf beide Seiten einen leichten Zug ausüben. Diese habe ich mit einem Tropfen Sekundenkleber am Masttop fixiert, was diese Klebestelle eine zusätzliche Verstärkung gibt und niemand sieht. OK, auch hier gebe ich zu, dass ich halt von jenem Schlag Modellbauer bin, der an Stellen, wo man es nicht sieht auch gerne mal ein Auge zudrückt. Mittlerweile habe ich die Bramstengen fertig getakelt und die Mast-Tope(s?) halten immer noch bombenfest.
      Ich spanne die Taue IMMER nur soweit, bis sie gestreckt sind, Dadurch entsteht kaum Zug auf die entsprechenden Stellen.
      Aber ich werde auf jeden Fall beim nächsten Modell mit einem Drahtstück eine Verstärkung einbauen, und wenn es nur für das gute Gefühl ist...

      Und ja, ich weiss, dass ich hier etwas provokativ zur Sache gehe, ich gebe aber nru meine eigene Meinung und Erfahrung von bisher 5 Segelschiffen wieder. in anderen Foren würde ich mich nciht getrauen, diese Meinung Kund zu tun, aber hier weiss ich, dass ich damit niemandes Seele verletzte happy1

      Und nun noch zu den Jungfern. Meine oben geäusserten Ansichten liessen darauf schliessen, dass ich auch hier die Originalteile verbaue.... Aber hier fehlt mir definitiv das Vertrauen, nicht weil ich nicht an die Art und Weise des Aufbaus der Shipyard-Jungfern glauben würde, sondern weil ich WEISS, dass das nicht funktioniert. Warum? Weil ich es versucht habe happy1

      Fazit: Du siehst, es gibt so viele Meinungen zu einzelnen Bauabschnitten wie es Modellbauer gibt. Und jede Meinung wird mehr oder weniger logisch belegt. Das ist wie bei Corona les 3 lala1 haue 2

      So, fertig gefrotzelt, Deine Bellona entwickelt sich prächtig und wird dank Deinem Baubericht immer mal wieder aus meiner Sammlung genommen und durchgesehen. ich finde das einfach eins der schönsten Segelschiffe überhaupt!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Ahoi zusammen
      und besonders @petcarli, @Bonden und @Peter_H:
      Vielen Dank für die Kommentare. Ich denke auch, Peter, dass die Kräfte, die hier wirken, überschätzt werden. Vielleicht liegt es einfach daran, dass viele "unserer" Zunft aus dem Holzschiffmodellbau kommen, und da ist vieles einfach solider, aber auch z.T., zumindest meiner Meinung nach, in den kleinen Maßstäben der Natur der Sache gemäß auch viel gröber. Kartonmodelle haben gerade im Maßstab 1:100 den Vorteil, dass viele Details in dem Werkstoff Karton feiner dargestellt werden können.

      Ich war selbst gespannt, wie die Sache mit den Wanten und vor allem den Juffern klappen sollte, und siehe da...zumindest die Katastrophe blieb aus:

      Zunächst habe ich die Shipyard-Juffern zusammengeklebt, und natürlich beim ersten Mal nicht auf die Orientierung geachtet: Die Löcher der Juffern sollten schon fluchten, zumindest käme das einer Taudurchführung sehr entgegen!
      Die Teile wurden im Vorfeld mit Acrylstift schwarz gemalt, und dann über Nacht durchtrocknen gelassen.
      Die falsch eingeklebten Juffern zwangen mich dazu, zum Bohrer zu greifen...und das löste auch zugleich das Problem, dass der Leim beim Verleimen ja zwangsläufig alle Durchführungen zusetzt, es sei denn, man verklebt mit der feinsten Spritze, die man hat...und die habe ich nicht traurig1 .
      Ein 0,5 mm Bohrer sollte für Abhilfe sorgen: Entweder zerstöre ich die Juffer...oder es klappt halt.
      Und siehe da, es klappte, und zwar unproblematischer, als ich mir das vorgestellt hatte:



      Die ausgestichelten Juffern wurden dann in der richtigen Höhe in die in den Rüstbrettern leicht fixierten Wanten eingeklebt:



      ...und dann eingebunden:
      Allerdings mit Umsicht. Nach den ersten Einbindungen habe ich die hinteren Juffern erstmal wieder entfernt, da man genau gucken muss, wie die Orientierung ist, sonst kommt man doch zu hoch oder zu tief. Tipp: Die Juffer genau auf der erforderlichen Höhe seitlich einkleben, das einzelne Loch nach oben. Dann das Want um die Juffer herumführen, kleben und hinter dem Want herumführen und oben mit einem vorher oben an der Juffer festgeklebten Taustück zusammenbinden. Der restliche Tau des Wants kommt rechts vom Betrachter aus gesehen an das Want und wird dort mit zwei Bändseln verbunden. Nota bene: Die Juffern an Steuerbord werden hinten ans Want, die an Backbord vorn ans Want geklebt zwinker2 .




      Dann das Verbindungstau (dessen Fachbegriff ich nicht kenne) gemäß Anleitung durchführen:



      Die Rüstbeschläge stammen wie erwähnt von Daniel Fischer und passen nur ungefähr: Die Rundeinfassung oben muss mit leichtem Druck und viel Fingerspitzengefühl um die Juffer gepresst werden...bis jetzt habe ich noch keine gesprengt:



      ...und der erste Verbindungsdraht muss gekürzt werden, sonst ragen die Rüsteisen bis Mitte des unteren Batteriedecks. Das geht aber problemlos: Aufbiegen, in der richtigen Länge (2-3 mm kürzer) mit einer kleinen Zange zurückbiegen und den Überstand abknipsen.
      Und so sieht es bis jetzt aus, die vorderen Rüsteisen, die noch nicht gekürzt sind, verdeckt später das Ankerschutzbrettdings, das da nachher noch drüberkommt (no need to "bondening" grins 3 ):



      Fazit: Die Methode klappt ganz gut, allerdings sollte man zunächst nur höchstens vier Juffern vorbefestigen, durch das nur relativ locker gespannte Want ist da noch viel Toleranz vorhanden, die man beim direkten Einbinden aber genau hinbekommt.
      Die ersten beiden Wantpaare pro Seite sind fertig, mühsam ernährt sich der Bootsmann...
      Bis die Tage und liebe Grüße
      Nat
    • Hallo Nat,

      nun habe ich auch kapiert, wie Du die Jungfern einbindest. Ich hatte die Höhe unten mit einem Faden, der mit etwas UHU Flinke Flasche markiert wurde, eingebunden. zum Einbinden wurde natürlich die Befestigung an der Rüste gelöst. Ich hatte diese ebenfalls mit einem Tröpfchen UHU fixiert und so ließen sie sich mit etwas Aceton sehr leicht lösen. Obwohl immer wieder, nachdem die mittlere Einbindung angebracht war, die Höhe kontrolliert wurde, war das Ganze mehr schlecht als recht. Nun beim nächsten Mal bin ich schlauer.

      Bei Dir sieht das Ganze gut aus!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Ja, das Setzen der Wanten ist eine Wissenschaft für sich. Du meisterst das prima!
      Das Verbindungstau zwischen den Juffern heißt schlicht und ergreifend Taljereep; das Ankerschutzbrettdings (was für eine köstliche Wortschöpfung! happy1 ) nennt man den Schweinsrücken - auch nicht ganz unlustig. grins 2

      fertig gebaut: HMS Mercury
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    • Bonden wrote:

      Ja, das Setzen der Wanten ist eine Wissenschaft für sich.
      Danke Nat für die ausführliche Erklärung deiner Methode - sie kommt für mein Modell zu spät, aber ich werde sie am nächsten Modell mal probieren. Natürlich ist jede Methode auch abhängig von der persönlichen Fein- bzw. Grobmotorik. Das Einbinden direkt am Modell ~ ich habe für mich da leise Bedenken schwitz1 , aber mal sehen. Meine Jungfern sind dazu dreieckig und haben maximal die Größe von 1/2-1/3 von den Jungfern der Bellona, schätze ich mal. Ich fertige also die obere und untere Jungfer nebst Taljereep und Wante keinesfalls am Modell, sondern komplett auf der Bastelmatte und bringe alles später am Stück an. In meiner Bauanleitung ist über die Vorgehensweise absolut nichts erklärt les 2 und im Internet bin ich auch noch nicht wirklich fündig geworden.

      Fritz wird seine Methode anhand seines Bauberichts zur Papegojan sicher noch erklären. Er hat die unteren Jungfern ja bereits komplett am Modell angebracht.

      Viele Grüße Heinrich
    • Hallo Nat

      Vielen Dank für die präzise Erklärung Deiner Methode. Die werde ich mir auf jeden Fall merken, sehr toll und auch sauber eingebunden.
      Eine klitzekleine Kritik sei mir erlaubt: Der Abstand zwischen den beidne Juffern solltte nach meinen Kenntnissen 1 1/2 bis maximal 2 Juffer-Durchmesser betragen. Mir scheint das bei Deiner Bellona deutlich mehr zu sein.
      Die Mannschaft muss ja von der Reling her über die Webleinene aufentern können und da diente die Juffer, so vermute ich zumindest, als Einstiegshilfe. Aber vielleicht liege ich auch falsch. Ich würde auf keinen Fall bondnen*, aber vielleicht hilft es beim nächsten Mal.

      Auf jeden Fall wiederum wunderschöne Detailarbeit!

      Beste Grüsse
      Peter

      *bondnen
      bond-nen
      regelmässiges Verb

      Begriff aus dem (Karton-)Modellbau: Ein akkurat gebautes Teil, dass ansonsten das Auge erfreut, der Erbauer aber einen in seinen Augen kleinen Fehler, den sonst niemand sieht (ausser der Erbauer macht den Betrachter darauf aufmerksam) entdeckt hat. Aus diesem Grunde wird das Bauteil, und sei es noch so aufwändig, heruntergerissen und neu gebaut, oder eben gebondnet

      Der Ausdruck kommt aus der modernen deutschen Sprache und wurde nach einem wohl bekannten Modellbauer benannt, der diese Technik sehr oft anwendet. Es gibt bisher keine Übersetzungen in andere Sprachen.
      Ein Antrag auf Eintragung im neusten deutschen Wörterbuch ist bei der Firma Duden eingereicht!

      *duckundweg*
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke