Die Geschichte von der etwas anderen Altstadt

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    • Kapitel 9
      Teil 4

      Nachdem ich in den letzten Wochen nur als Zaungast bei euch tätig war (und nebenbei reichlich am Rathaus von Tarnowitz gewerkelt habe), ist es mal wieder höchste Zeit, hier weiterzuschreiben.

      Ich habe mich als "Schreiner" betätigt und eine Doppelflügeltür zum Raum im Erdgeschoß "gebaut".





      Und jetzt das Erdgeschoß aus der Vogelperspektive.





      Die Geschoßdecke von unten mit bereits angebrachtem Deckenbalken auf der linken Seite und montiertem Beleuchtungskörper.



      Die anderen Deckenbalken wurden auch montiert.



      Fortsetzung folgt...
    • ...Fortsetzung

      Sechs Blicke aus der Froschperspektive unter die Zimmerdecke.







      Ich will zwar nicht jedes Zimmer möblieren, aber ein rustikaler Schrank musste dennoch sein.





      Nicht wundern, dass er oben offen ist, aber das kann niemand mehr sehen, wenn die Geschoßdecke eingeleimt ist.

      Fortsetzung folgt...
    • ...Fortsetzung

      Dann wollen wir das Erdgeschoß mal verschließen...



      ...und den Fußboden der ersten Etage mit Laminat verkleiden.



      Dann mal flugs in Leichtbauweise die Zwischenwände einziehen...





      ...und dabei mal eben so nebenbei die Absturzsicherung (ähh, das Treppengeländer) aufstellen.





      Fortsetzung folgt...
    • ...Fortsetzung

      Da fehlt doch noch was...? Ach ja, eine Zwischenwand hat eben nicht mehr in den Beitrag gepasst.



      Dann ist auf einmal der Stuckateur aufgetaucht und wollte schon Gardinen montieren. Gut, musste er dann auf dem Kopf stehend machen - aber wenn er das so will...





      Anschließend hat er dann auch noch die Innenfensterbänke geliefert und montiert.





      Der Elektriker (ihr wisst schon: Dimitrios Elektridis) hat bei dieser Gelegenheit den Kabelkanal für die Stromrückführungsleitung (schöne Wortschöpfung, ne?) verlegt und ich habe mich dann entschlossen, einen kleinen Besuch beim Gärtner zu machen und zu schauen, ob er ein paar Blümchen für die Fensterbänke hat.

      Fortsetzung folgt...
    • ...Fortsetzung

      "Nee, staun1 sowas hab ich nicht vorrätig, das wird nur auf Bestellung gemacht."

      was1 Hätte ich mir ja denken können. Aber so hatte ich zumindest Gelegenheit, ihm dabei auf die Finger zu schauen. Na, das hätte ich aber auch allein hinbekommen...

      Nimmt der Typ ein Rohr und schneidet ein Scheibchen ab. Dann schneidet er von einem Streifen Papier ein Stück ab und rollt es zusammen.



      Danach steckt er das gerollte Papier in das Rohrscheibchen...



      Dann nimmt der Typ eine Schere und schneidet die Rollen oben mehrfach ein und drückt die Teile auseinander.

      Grüne Farbe auf's weiße Papier, trocknen lassen, Lein hineingeschmiert und Streu Marke "Blumenwiese" darübergestreut.



      Dann drückt der Typ mir die Dinger in die Hand und sagt: "Fertig. Kannste jetzt auf'e Fensterbänke stellen."

      Ich hab's dann mal probiert. Na gut - kann man so machen. Riecht aber so gar nicht nach blühenden Blumen. Hatte ich mir anders vorgestellt, aber was will'sse machen. Is jetzt halt so. Dann eben ohne Duft. Können wir die Fenster eben nicht aufmachen, sonst merkt's noch jemand...





      Ich hab mir dann gedacht 'machen wir schnell 'n Deckel drauf' und gleich den nächsten Fußboden und kümmern uns lieber um die nächste Etage.



      Das soll's für heute dann mal gewesen sein. Wenn ihr glaubt, dieses Gebäude ist ja schon fast fertig - nee, kommt schon noch was.

      Bis dahin. Bleibt alle gesund und seht zu, dass ihr möglichst bald alle geimpft seid. Dann kommen auch wieder bessere Zeiten.

      Viele Grüße
      hj
    • Hallo Frank,

      ich auch nicht. Deshalb unterscheiden sich meine Häuser vom ersten bis zum letzten Modell auch teilweise erheblich in der Bauweise. Die Ideen kommen immer erst, wenn ich das Papier unter dem Messer habe. Das sind dann immer ganz spontane Einfälle, die ich nicht hätte, wenn ich mir von Anfang an ein festes Konzept erdacht hätte. Zum Schluß gibt's dann noch ein kleines Bonbon - wird aber noch nicht verraten,

      Gruß
      hj
    • Rüdiger Willnat wrote:

      Auf dieser Website: Scalescenes gibt es auch noch ein paar Möbel...
      Hallo Rüdiger,

      vielen Dank für den Hinweis. Beim nächsten Gebäude werde ich darüber nachdenken, ob ich auch das Innenleben noch etwas mehr aufwerte. Für mein Rathaus Tarnowitz kommt der Tipp leider zu spät. Dort wird gerade das Dach geschlossen. Aber ich habe vorsichtshalber schon mal ein Lesezeichen im Browser auf die Seite gelegt, die Du hier verlinkt hattest.

      Viele Grüße
      hj
    • Kapitel 9
      Teil 5

      Es wird Zeit, dass ich so langsam zu Potte komme, da das Rathaus Tarnowitz schon in den letzten Zügen liegt und ich noch nicht einmal diesen Baubericht fertig habe...

      Da die Konstruktion der 3. Etage nicht anders ist, als bisher, werde ich mal weniger Worte verlieren und Bilder sprechen lassen.











      Fortsetzung folgt...
    • ...Fortsetzung (kleines Intermezzo)

      Die Dachrinnen der ersten beiden Häuser waren mir dann doch etwas zu aufwändig und da sich die Plastikrohre in der Längsrichtung auch nicht wirklich gut schneiden ließen, habe ich mir eine neues "Patent" ausgedacht.

      Man nehme zwei Röhrchen, die man ineinander schieben kann und die dabei noch etwas Spiel haben. Dann schneide man aus grauem Fotokarton schmale Streifen, biege sie so, dass man sie in das dickere der beiden Röhren einführen kann und drücke die Pappstreifen mit Hilfe des dünneren Rohres in das dickere hinein. Dieses lässt man dann einige Tage liegen...





      ...und wenn man dann die Röhrchen wieder auseinander zieht, ergibt sich mit etwas Glück dieses...



      ...Ergebnis, das man dann zur Dachrinne erklärt und mit Hilfe der weißen, klebrigen Masse (auch "Leim" genannt) an den Dächern befestigt.

      Exkurs Ende, aber Fortsetzung folgt...
    • ...Fortsetzung

      Was fehlt uns denn jetzt noch zu diesem Gebäude? Na, Gauben und Schornstein. Wie man den Schornstein baut, lasse ich mal weg. Das ist allseits bekannt.

      Die Gauben sollten natürlich wieder verglaste Fenster haben und Gardi(e)nchen müssen den Blick nach innen versperren. Also los:





      Ein wenig Verstärkung, damit die Seitenwände der Gauben beim Aufkleben auf die Dachflächen nicht versehentlich zusammengedrückt werden.





      Und jetzt rauf auf's Dach mit ihnen.





      Und hiermit endet das neunte Kapitel unserer Geschichte. Wer mitgezählt hat weiß, dass noch ein Gebäude fehlt und auch dieses hatte Potential zur Optimierung.

      Also: Fortsetzung folgt...
    • Kapitel 10
      Teil 1



      Vielleicht fällt euch beim zweiten Bild auch etwas auf, das bei mir sofort einen "Kreativitätsschub" ausgelöst hat.

      Vor den Fenstern der ersten Etage wirkt es so, als wäre dort ein Balkon vorhanden. Also habe ich überlegt, ob man in dieser Richtung etwas machen kann und wie ihr mich kennt, wisst ihr's schon: es geht - also ans Werk.

      Aber zuerst mal die Wände ausschneiden und in Form bringen.





      Und dann erstmal einen Überblick über das Gebäude verschaffen, indem man es mal provisorisch zusammenstellt und mit Wäscheklammern gegen Auseinanderfallen der Teile sichert.



      Raus mit den Fensterscheiben und den Fenstern, bevor es im nächsten Teil mit dem Balkon beginnt.



      Fortsetzung folgt...
    • ...Fortsetzung

      Wie bekommt man jetzt einen Balkon unter Verwendung der Originalteile zustande? Durch den Überstand der ersten Etage gegenüber dem Erdgeschoß bei diesen beiden Gebäudeseiten hat man ja quasi schon den "Fußboden" des Balkons. Und damit auch bereits das Balkongeländer. Also muss "nur noch" die Außenwand incl. der Fenster ausgeschitten, zurückversetzt und ein Fenster in eine Tür verwandelt werden, damit man den Balkon auch betreten kann. Aber der Reihe nach.



      Die Wände sind raus und wenn ihr genau hinschaut seht ihr, dass ich kleine Teile aus dem "Geländer" herausgestichelt habe, damit es wie ein Geländer wirkt und nachher die Zimmerbeleuchtung auch durch diese Löcher scheinen kann.

      Die Schmierereien rechts neben dem linken Fenster im Erdgeschoß sind übrigens nicht von mir. Der Konstrukteur des Bogens hat sehr viel Wert auf Authentizität gelegt und diese gleich mit auf den Bogen gedruckt. An dieser Stelle mal ein Lob auf den Schreiber-Verlag und den Konstrukteur.

      Drehen wir das ganze Bauteil mal auf die andere Seite, vor und nach der Einfärbung der Geländerrückseite.



      Nach Aufbringen eines "Rahmenwerkes" zur Aufnahme der zurückgesetzten Hauswände unter Berücksichtigung der beiden 45°-Winkel (da der Balkon ja um die Ecke geht) sieht das Ganze dann so aus:



      Eine Stütze für die Hausecke:



      Und wieder zurück auf die Vorderseite:



      Ich war immer wieder verwundert, was man aus diesen einfachen Modellen alles herauskitzeln kann. Man braucht nur im richtigen Zeitpunkt den richtigen Einfall...

      Fortsetzung folgt...
    • ...Fortsetzung

      Hier kommt dann jetzt mal die letzte Fortsetzung für heute; Vorbereitungen zur Innenwand und Erstellen einer Tür aus einem Fenster.







      Die schönen Ornamente und Verzierungen der Hauswand sollten natürlich nicht verloren gehen und die Innenwände mussten auch "tapeziert" werden, damit sie beim Blick durch die seitlichen Fenster noch schön aussehen.

      Bevor ich aber diese Wände einsetzen konnte, ging es erstmal wieder in die Glaserei.



      Ich denke, dass diese Aktionen bei einem Maßstab kleiner als 1:87 nur schwer möglich sind, aber ich würde (den geeigneten Maßstab vorausgesetzt) nie wieder Gebäude mit Papp-Scheiben anstatt Verglasung bauen, weil dann nämlich die Lichtreflektionen fehlen, die auftreten, wenn man die Gebäude aus einem seitlichen Winkel betrachtet. Selbst Gebäude ohne Beleuchtung wirken viel natürlicher; es lohnt sich also.

      Das soll's für heute mal wieder gewesen sein. Wir sind noch nicht am Ende.

      Viele Grüße
      hj
    • New

      Fraenkyzuma wrote:

      Wenn ich mir meine im Originalmodus erstellte gleiche Häuserreihe anschaue
      Hallo Frank,

      da mach Dir mal keinen Stress mit dem Grübeln. Wenn ich die Häuser für Deinen Verwendungszweck gebaut hätte, hätte ich diesen Aufwand auch nicht getrieben. Ich hatte auf einmal so viele Kreativanfälle, dass ich gar nicht so schnell bauen konnte, wie mich die Ideen überfallen haben. Aber warte noch ein Weilchen - mit dem letzten Gebäude ist noch nicht Schluss, da die Ideen noch weiter gingen.

      Gruß
      hj